Funktionsgenerator MG7000 Nachbau

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Moderator: dussel07

Re: Funktionsgenerator MG7000 Nachbau

Beitragvon Pelle » 21.10.2017, 22:38

:D Ich denke schaltungstechnisch ist das Projekt hiermit abgeschlossen(?) Alles funktioniert zu meiner Zufriedenheit. Hier mal die Beweisfotos:
Rechteck_niedrig.JPG
500 Hz Rechteck
Sägezahn_niedrig.JPG
gleiche Einstellung Sägezahn

Die Frequenz stimmt ungefähr mit dem Schirmbild überein.
Bei maximaler Frequenzwahl des FG zeigen sich aber schon Schwierigkeiten bei der Qualität der Signale. Ich vermute, das ist systembedingt:
Dreieck_max.JPG
Rechteck_max.JPG

Alle bis jetzt durchgeführten Modifikationen zeigt der folgende Teilschaltplan:
Teilschaltplan MG7000.JPG
(Falls jemand eine bessere Qualität des Schaltplans benötigt, bitte PM an mich.)
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Re: Funktionsgenerator MG7000 Nachbau

Beitragvon alterhase » 22.10.2017, 18:43

Freut mich! :D

Ich hätte zwar noch einige Änderungsvorschläge. ...doch wenns passt dann passts 8)

Viel Spass beim "Erforschen" des Oszilloskops! :D
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Funktionsgenerator MG7000 Nachbau

Beitragvon Pelle » 22.10.2017, 19:01

Jetzt hast Du mich aber neugierig gemacht! Was würdest Du denn noch ändern?
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Re: Funktionsgenerator MG7000 Nachbau

Beitragvon alterhase » 23.10.2017, 10:27

Ich bin mir sicher, dass ich alle Verbesserungsvorschläge schon gebracht habe.

...also: ...nachlesen und überhirnen!
...es ist dein Projekt. :wink:
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Funktionsgenerator MG7000 Nachbau

Beitragvon alterhase » 23.10.2017, 19:28

...also: ...nachlesen und überhirnen!
...es ist dein Projekt. :wink:

Brr! ...klingt scheußlich. ...war schlecht drauf. Sry! :oops:

Naja, ich würde nur einen Pullup-Widerstand verwenden der bei allen Wellenformen aktiv ist. ...die andern R20, R21, R50 obsolet.
10KΩ besser 4,7kΩ von +9V an den Pin 11 (lt. Schaltung dürfte der Frequenzzähler bei Sinus und Dreieck nicht funktionieren da kein Pullup da ist.)

Den Pin 11 würde ich auf TTL Signalgröße begrenzen und unabhängig von der Wellenform herausführen. Stichwort: Synchronsignal Trigger usf. ...aber da sind wir schon bei einem anderen Schaltungskonzept.

Das Poti vergiss oder bau zumindest einen Schutzwiderstand von 1kΩ ein damit es nicht auf 0Ω gehen kann ...sonst könnte "heiliger Rauch" aufsteigen.

Dann gibts noch ein großes Fragezeichen beim Datenblatt des XR2206 zu Pin 9. :? da ist eine Diskrepanz zwischen Beschreibung und Innenschaltung des XR2206. Die Beschreibung lässt einen Schwellwertschalter vermuten, die Innenschaltung zeigt nur eine BE Diodenstrecke. ...was wirklich ist, weiß nur "Gott Exar" ...darum als furchtsamer Erdenbürger ein Schutzwiderstand von 1kΩ bis 10kΩ in die Leitung zum Pin 9 :wink:


Zu den Verzerrungen des Signals:
Deine Messleitungen sind nicht das "Gelbe vom Ei" du solltest dir 3 Stk.Tastköpfe 1:1 umschaltbar auf 10:1 zulegen. (CH1,CH2 und Trigger) Die kosten keine Lawine, werten dein Scope aber enorm auf. siehe auch das Videotutorial das ich dir verlinkt hab. :wink:

Aber der XR2206 ist seriös eh nur bis etwa 100kHz zu betreiben das 1MHz in den ist ein "feuchter Traum" ...USA halt.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Funktionsgenerator MG7000 Nachbau

Beitragvon Pelle » 24.10.2017, 06:45

alterhase hat geschrieben:
...also: ...nachlesen und überhirnen!
...es ist dein Projekt. :wink: Brr! ...klingt scheußlich. ...war schlecht drauf. Sry! :oops:

Passiert glaub ich jedem mal, habe ich aber nicht übel genommen, denn im Grunde hast Du ja recht. Obwohl, ohne Deine Hilfe hätte ich schon blöd dagestanden.

Naja, ich würde nur einen Pullup-Widerstand verwenden der bei allen Wellenformen aktiv ist. ...die andern R20, R21, R50 obsolet.
10KΩ besser 4,7kΩ von +9V an den Pin 11 (lt. Schaltung dürfte der Frequenzzähler bei Sinus und Dreieck nicht funktionieren da kein Pullup da ist.)
Hatte ich probiert, gibt ganz merkwürdige, nicht reproduzierbare Fehlmessungen am Frequenzmesser. Daher habe ich dann am Kontakt für den Dreieck, direkt am Schalter S3b den Pullup erzeugt. Das funktioniert, obwohl es laut Schaltplan nicht sein dürfte. Als Ursache dafür kommt m.E. die komplizierte und schwer zu durchschauende Leitungsführung am Schalter S3 in Betracht, denn dort gibt es selbstverständlich eine Verbindung beim Sinus zu R21. Darauf führe ich auch die darauf hin erfolgende Messung beim Sägezahn zurück. Man muß sich da aber schon intensiv "reindenken"; hatte das ja schon ganz am Anfang des Threats geschrieben. Dieses Layout um den Schalter S3 ist auch die eigentliche Herausforderung dieses Projekts, auch beim praktischen löten.
Beim zugefügtem Poti R20 werde ich auf jeden Fall, den empfohlenen 1k Widerstand noch einbauen.
So bleibt mir dann jetzt abschließend noch die Aufgabe die Restarbeiten zu erledigen und die Beschriftung anzubringen.

Hat jemand da noch eine Idee, vielleicht ohne Rubbelbuchstaben zu verwenden?
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Re: Funktionsgenerator MG7000 Nachbau

Beitragvon alterhase » 24.10.2017, 07:07

...ohne Rubbelbuchstaben zu verwenden?
...Edding 780 das ist ein 0,5mm Lackstift (gibts in 5 Farben) und händisch beschriften.

Oder Ausdruck auf Etikettenpapier Zweckform 3478, besser wiederablösbares Zweckform 4735 schön blasenfrei draufpappen und mit matter Klarsicht-Folie überziehen. Löcher mit Skalpell ausschneiden. Ist eine Fizzlerei, schaut sehr professionell aus und du hast alle Gestaltungsmöglichkeiten.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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