Einfacher Step-Up-Converter

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Moderator: dussel07

Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon Sebastian » 22.08.2012, 20:05

alterhase hat geschrieben:Ich seh bei kleineren NTs immer einen Optokoppler zurück zur Primärseite.
Bei der AT-NT Schaltung die du reigestellt hast könnte das über den 2. Ubertrager geschehen.


naja ich meine wie die Ansteuerung der Treibertransistoren verändert wird, damit die Ausgangsspannung variiert werden kann. Über das Tastverhältnis funktioniert das ja schlecht und die Veränderung der Frequenz lässt einen normalen Trafo/Übertrager "kalt".
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon alterhase » 22.08.2012, 20:09

Sebastian hat geschrieben:
alterhase hat geschrieben:Ich seh bei kleineren NTs immer einen Optokoppler zurück zur Primärseite.
Bei der AT-NT Schaltung die du reigestellt hast könnte das über den 2. Ubertrager geschehen.


naja ich meine wie die Ansteuerung der Treibertransistoren verändert wird, damit die Ausgangsspannung variiert werden kann. Über das Tastverhältnis funktioniert das ja schlecht und die Veränderung der Frequenz lässt einen normalen Trafo/Übertrager "kalt".


Da gehts anscheinend über PWM der verwendete IC ist ein PWM Controller klickmich
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon Sebastian » 22.08.2012, 20:37

Achso, aber die Transistoren sind wohl auch zeitweise im "leerlauf" also das keine der Transistoren durchsteuern:

elektronische Zwischenablage.JPG


Ok, Problem geklärt, vielen Dank ;)
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon topas » 24.08.2012, 18:30

Sebastian hat geschrieben:Also OK. das Kernmaterial ist mehr als ungeeignet. Das gebe ich zu.

Variier die Frequenz. 90% Wirkungsgrad wirst Du vielleicht nicht erreichen, aber knapp 80 sind immer drin. Dafür braucht es keine Spezialdrosseln. Schnelle Dioden sind wichtig. Einige Regler schaffen prinzipbedingt (feste Frequenz, pwm) auch nicht mehr als 75% (LM25xx). Dieser Wert ist also gar nicht schlecht und lässt sich durch Änderung der Drossel kaum verbessern.
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon Sebastian » 24.08.2012, 19:58

Also die aktuelle Frequenz weiß ich jetzt nicht aber ich habe eine Schottkydiode aus einem Schaltnetzteil verbaut.
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon hws » 24.08.2012, 21:48

Sebastian hat geschrieben:Also die aktuelle Frequenz weiß ich jetzt nicht aber ich habe eine Schottkydiode aus einem Schaltnetzteil verbaut.
Außer schnellen Dioden sollte man noch auf qualitative Induktivitäten schauen.
Es gibt welche, die zur Entstörung entwickelt wurden - mit absichtlich hohen Verlusten, um die Störungen in Wärme umzusetzen.
Und Speicherdrosseln, die die gespeicherte Energie auch halbwegs vernünftig ohne große Verluste wieder abgeben können.

Eine Endstördrossel für einen Wandler einzusetzen, ist kontraproduktiv, da gehört eine Speicherdrossel rein (mit passender Induktivität und ausreichend hohem Spitzenstrom.)
Es gibt übrigens viele Verdoppler / Verdreifacherschaltungen. Auch mit dem 555 (wozu kann man den eigentlich NICHT missbrauchen?)

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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon Sebastian » 24.08.2012, 22:00

hws hat geschrieben: Auch mit dem 555 (wozu kann man den eigentlich NICHT missbrauchen?)


Naja für HF-Projekte kann man den wahrscheinlich nicht nehmen. :wink:
Die Verdopplerschaltungen mit dem 555 basieren alle auf Ladungspumpen und die sind nicht besonders effektiv...

hws hat geschrieben:Es gibt welche, die zur Entstörung entwickelt wurden - mit absichtlich hohen Verlusten, um die Störungen in Wärme umzusetzen.
Und Speicherdrosseln, die die gespeicherte Energie auch halbwegs vernünftig ohne große Verluste wieder abgeben können.


Das hat ja alterhase schon gesagt bzw. kann ich das auch nachvollziehen. :lol:
Gibt es einen Unterschied zwischen "StepUp"- und "StepDown" Kernen? Sonst könnte ich die Kerne von Mainboards verwenden...
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon topas » 25.08.2012, 09:15

Gegen den versammelten Sachverstand kommt man ja schlecht an.
Auszug aus Beschreibung für Amidon Eisenpulverringkernen:

AMIDON hat geschrieben:für Leistungsanwendungen bis 500KHz
Materialdichte 7g/cm3
Material mit geringem Ringkernverlust höherer Permeabilität sowie guter DC-Sättigungs Charakteristik. Bevorzugte Anwendungsbereiche DC- und Leistungsdrosseln < 50KHz


Das Material ist wie geschaffen für Step down Wandler. :D

Wetten, dass es spätestens ab 100MHz Verlusste erzeugt, die Störsignale in Wärme verwandelt - wie alle Ferrit- und Eisenpulverkerne, die für Leistungsanwendungen mit niedrigen Frequenzen produziert werden.
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon Sebastian » 25.08.2012, 10:12

topas hat geschrieben:Das Material ist wie geschaffen für Step down Wandler. :D

Wetten, dass es spätestens ab 100MHz Verlusste erzeugt, die Störsignale in Wärme verwandelt - wie alle Ferrit- und Eisenpulverkerne, die für Leistungsanwendungen mit niedrigen Frequenzen produziert werden.


Das hat ja auch z.B mit dem "Luftspalt" in der Spule zu tun. Aber ich wüsste jetzt nicht wo man in ausgeschlachteten Geräten "StepUp Kerne" findet. Die dürfen ja keinezu hohe Induktivität besitzen (damit der Strom möglichst rasch ansteigt) und sie dürfen nicht so schnell in Sättigung gehen...
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon alterhase » 25.08.2012, 12:00

Irgendwo hab ich gelesen, dass da fast die gesamte Energie im Luftspalt gespeichert wird.
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon topas » 25.08.2012, 12:07

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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon alterhase » 25.08.2012, 12:18

Hier noch eins drauf :wink: klickmich
Bis Sebastian das alles auswendig gelernt hat, schlag ich vor:
köpfen wir ein Fläschchen Rotwein 8)

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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon topas » 25.08.2012, 13:33

Werde mir auf der Kirmes gleich ein Gläschen gönnen.
Vorher noch ein Wort an alle, die (z.B. in batteriebetriebenen Geräten) ihren 7805 oder 78S12 durch einen Schaltregler ersetzen wollen: zu viel theoretischen Gehirnschmalz sollte man nicht für die Drosseln verschwenden - besser für das Gerätchen. Ich habe mit verschiedenen Induktivitäten experimentiert - viel tut sich da nicht. Mit "Universal"induktivitäten von Fastron (zylindrischer Ferritkörper = viel Luftspalt :D ) macht man nichts falsch. Der Wirkungsgrad ist immer viel besser als der der Linearregler.
Bei den LED-Stepups PR440x reicht ja schon eine Drahtschleife.
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon alterhase » 25.08.2012, 13:46

...mir auf der Kirmes gleich ein Gläschen gönnen.

Was ich nicht versteh, ist: ... dass ihr "Piefkes :wink: " immer erst einen Grund (Ausrede?) zum saufen brauchts :mrgreen:
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Re: Einfacher Step-Up-Converter

Beitragvon Sebastian » 25.08.2012, 16:36

alterhase hat geschrieben:Hier noch eins drauf :wink: klickmich


Also die Seite kenne ich. Da ist auch alles Recht gut beschrieben. :wink:

topas hat geschrieben:Vorher noch ein Wort an alle, die (z.B. in batteriebetriebenen Geräten) ihren 7805 oder 78S12 durch einen Schaltregler ersetzen wollen: zu viel theoretischen Gehirnschmalz sollte man nicht für die Drosseln verschwenden - besser für das Gerätchen. Ich habe mit verschiedenen Induktivitäten experimentiert - viel tut sich da nicht. Mit "Universal"induktivitäten von Fastron (zylindrischer Ferritkörper = viel Luftspalt :D ) macht man nichts falsch.


Naja es wird aber oft viel darüber erzählt, dass es Hauptsächlich an der Induktivität liegt. :roll:

alterhase hat geschrieben:Was ich nicht versteh, ist: ... dass ihr "Piefkes :wink: " immer erst einen Grund (Ausrede?) zum saufen brauchts :mrgreen:


Brauchen tut man den nicht aber man fühlt sich besser. :mrgreen:
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