Einfacher transistorverstärker

Welche Schaltungen/Basteleien wünscht ihr euch?

Moderator: Tim Sasdrich

Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon oyobi » 08.11.2011, 14:25

ich hab in nem alten buch was über nen klangregler gefunden, kann da nicht einfach die tiefen frequenzen iwo abgreifen?
in welcher dimension schwingen die frequenzen überhaupt? ich hab da iwie keine detailiertere physikalische vorstellung von und wär ganz praktisch das ganze zu verstehen^^
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon alterhase » 08.11.2011, 15:21

Einfache erklärungen klickmich und danach interesse weiterklicken.

Wenn zu oberflächlich dann das andere Extrem klickmich
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon oyobi » 08.11.2011, 15:30

also was schall jetzt genau ist war nicht so das problem(lk physik 13, danach studium)
der zweite link geht mir dann doch was zu tief da die frage sich eig mit weitaus weniger befasst^^ aber denoch danke
mir gings eher darum welche elektrischen werte sich ändern^^
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon derKontor » 08.11.2011, 15:33

Die Spannung ?!?
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon alterhase » 08.11.2011, 15:42

Es wird eine Spannung bzw. Strom erzeugt die den Luftdruckschwankungen proportional ist.
Der Schalldruck lenkt eine Membran aus, die eine Spule bewegt in der durch ein Magnetfeld Strom induziert wird. (umgekehrtes Lautsprecherprinzip Lorenzkraft)

Der Luftdruck hat einen Mittelwert der der Nullinie entspricht und die Auslenkungen der Spannung/Strom sind entsprechend der Schwankungen (weniger = Minus mehr = Plus) Da der hörbare Frequenzbereich von 20Hz bis 20kHz geht ist auch das elektrische Signal in diesem Frequenzbereich und so muss dieser Bereich möglichst ohne Verfälschungen übertragen werden.

Welche Spannung welchen Schalldruck entspricht hängt vom Pegel ab. Ein Mikrofon gibt wenige mV ab eine Heimstereoanlage so ca. 0,5 bis 1V

Du kannst damit experimentieren indem du dir ein Soundkartenoszilloskop runterlädtst und das Mikrofon vom PC als Eingang nimmst. zB. Ch. Zeitnitz hat ein recht gutes auf seiner HP klickmich
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon derKontor » 08.11.2011, 15:47

Und ein Verstärker verstärkt dann nur die Amplitude, also die Spannung wodurch das Ausgangssignal "kräftiger" ist.

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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon oyobi » 08.11.2011, 16:20

spannungsamplitude, das hat echt geholfen. danke!
was versteht man under vorstuffe und endstuffe, bzw ums besser auszudrücken, wo ist der bezug zwischen den beiden?
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon derKontor » 08.11.2011, 16:57

Die Endstufe ist der letzte Schaltungsabschnitt der das Signal verarbeitet.
Der Vorstufe ist die Schaltung die man davor setzt.
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon derKontor » 19.11.2011, 16:53

Hab mal ein wenig recherchiert und dabei >das hier< gefunden.

Sollte eigentlcih allen ansprüchen standhalten, vielleicht nicht ganz die Leistung, aber mit Transistoren:

der-Autor-der-Seite hat geschrieben:Kann man auch andere Transistoren verwenden?

Ja natürlich. Tatsächlich wurden die Typen BC549C (pnp-Transistoren), BC559C (npnp-Transistoren) und BF245A (FET) eingesetzt. Wichtig ist vor allem eine relativ hohe Stromverstärkung und niedrige Sättigungsspannung, auch sollten die Typen in der kompletten Vorstufe einheitlich (aus der selben Serie) sein. Der JFET sollte eine Schwellspannung unter 1,5V haben. Deshalb wurde der A-Typ eingesetzt, ähnliche Typen wären der BF244A oder BF256A.


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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon alterhase » 19.11.2011, 17:00

Bei der Seite bekommt man ja Augenkrebs! :evil:

Durch den unruhigen Hintergrund kann man nicht Querlesen.
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon derKontor » 19.11.2011, 17:06

Hab sie nicht gemacht, aber es geht ja hauptsächlich um den Schaltplan.
Ich glaube aber das man die wichtigsten Sachen lesen kann :wink:

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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon alterhase » 19.11.2011, 18:46

Weiß ich schon, dass nicht du die Page gemacht hast. :wink: Ist nur ein schönes Beispiel dafür, wie man Besucher wie mich abschreckt. 8)

Apropos! Heutzutage würde ich Verstärker nur mit OP-Amps machen. Diskreter Aufbau nur zu Anschauungszwecken, aber wenn es um den Aufbau von was Benutzbaren geht vielleicht auch noch eine klein/mittel/groß-Serie dann Op-Amps.
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon derKontor » 19.11.2011, 19:46

Ich habe auch noch nie einen richtigen NF :!: -Verstärker mit Transistoren gebaut, bis auf Chefs schöne Schaltung.
Entweder wollen die immer ne +/- Spannung, oder 48V wo mein Netzteil nicht mitmacht.
Wie schon erwähnt, die schnöden Trafos wollen noch nicht mit mir arbeiten :( Vieleicht auch ganz gut. :twisted:
Ich pick mir aufjeden Fall immer die Schaltungen raus die mit 0 :lol: - 16V arbeiten.

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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon alterhase » 19.11.2011, 20:08

Aus 12V bekommst du bei 8 Ohm halt keine 100W
P=U²/R Das sind max 10 Vss = 5 Vs = 5/1,41 = 3,5 Veff drinnen. das sind bei 8R 3,5² = 12,25/8 = 1,5 W bei 4R sinds dann 3W. 8)

Also jetzt weisst du, warum Endstufen mit 48V bis 60V am besten auch noch symmetrisch und in Brückenschaltung fahren. 8)
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Re: Einfacher transistorverstärker

Beitragvon derKontor » 19.11.2011, 20:15

Was soll man machen? Vertrauen missbrauchen und auf eigene Faust nen Trafo ans Netzbinden oder weitermachen wie bisher :wink: Ist nur ein wenig blöd wenn man den Verstärkerbau liebt...
Naja, kann (wird) noch kommen :wink: Die Welt der Elektronik ist groß, da gibts noch genug zu erforschen.

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