selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Wer ein Problem hat, kann es hier rein setzen

Moderator: Sebi

Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon Sebastian » 30.08.2009, 15:15

Nein! Den Trafo hatte ich schon Mal auseinander gebaut denn ich musste die durchgebrannten Sicherungen ersetzten. Ist halt nur en 24 V Trafo der in der 2 gleiche 12 V Spulen hat.
Wenn man den Verstärker mit negativen Spannungen aufbaut brauch man doch die Kondensatoren am Ausgang zum Lautsprecher nicht oder? Naja ich brauch erst mal PNP-Leistungstransen. Ich habe vor das Signal mit einer Niedervolt Röhre vorzuverstärken und dann auf leistung zu bringen... 8)
Naja back to topic :!:
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon alterhase » 30.08.2009, 15:20

Sebastian hat geschrieben:...Wenn man den Verstärker mit negativen Spannungen aufbaut brauch man doch die Kondensatoren am Ausgang zum Lautsprecher nicht oder?...

So ist es! - "Plopp" machts beim Einschalten auch nicht so laut und der Frequenzgang geht bis auf 0 Hz runter.
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon QP4X » 30.08.2009, 15:36

Ich hab das versucht, mit dem Regeln des Ruhestroms; ohne den Widerstand zu überbrücken kann ich lediglich die Amplitude vergrößern/vekleinern. Wenn ich den Widerstand überbrücke, dann reicht der Regelbereich nicht mehr aus http://s1.directupload.net/file/d/1902/wxe68c8u_jpg.htm (rechtes Bild = Maximum)

Könnte ich das Problem beheben, wenn ich R9 verkleinere, z.B. auf 120 oder 150 Ohm? bzw. einen entsprechenden Widerstand parallel einlöte? (z.B. 150R, das wären dann ca. 100R)
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon alterhase » 30.08.2009, 15:44

QP4X hat geschrieben:Ich hab das versucht, mit dem Regeln des Ruhestroms; ohne den Widerstand zu überbrücken kann ich lediglich die Amplitude vergrößern/vekleinern. Wenn ich den Widerstand überbrücke, dann reicht der Regelbereich nicht mehr aus http://s1.directupload.net/file/d/1902/wxe68c8u_jpg.htm (rechtes Bild = Maximum)

Könnte ich das Problem beheben, wenn ich R9 verkleinere, z.B. auf 120 oder 150 Ohm? bzw. einen entsprechenden Widerstand parallel einlöte?

Ja kannst du machen ! Ich glaube, das muß man einfach einmal gesehen und gemacht haben, dann prägt sich das besser ein. Die Aufnahmen zeigen ganz deutlich die Übernahmeverzerrungen. Schätze Du bist mit ca. 1Vss reingegangen. :wink:
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon QP4X » 30.08.2009, 16:43

1Vss=1Volt? Wenn ja, dann ja ;)

Mit 330R parallel, also ca. 150R gesamt passt es. Man kann jetzt auch schon Musik damit hören ;)

Den Verstärker teste ich übrigens mit einem 7 Ohm Basslautsprecher.

Wegen meinem Netzteil, da habe ich ein ähnliches Problem; ich kann nur zwischen 61,5V und 69,5V einstellen. Ist es da das Selbe? Könnte ich den Regelbereich erweitern, wenn ich R3 ändere? http://s2.directupload.net/file/d/1902/nbkdj9wo_jpg.htm

Und wegen dem Test, mehr als 200mA hat es bisher noch nicht liefern müssen, ich habe aber auch nichts, was ich anschließen könnte, das dann der Leistung standhält. Gibt es da irgendeine andere Möglichkeit, das zu testen?
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon alterhase » 30.08.2009, 17:00

QP4X hat geschrieben:1Vss=1Volt? Wenn ja, dann ja ;)

1Vss ist 1V von der unteren zur oberen Sinusspitze gemessen mit dem Oszillografen das wären ca. 0,35V effektiv mit dem DMM gemessen

Mit 330R parallel, also ca. 150R gesamt passt es. Man kann jetzt auch schon Musik damit hören ;)

Den Verstärker teste ich übrigens mit einem 7 Ohm Basslautsprecher.

Wegen meinem Netzteil, da habe ich ein ähnliches Problem; ich kann nur zwischen 61,5V und 69,5V einstellen. Ist es da das Selbe? Könnte ich den Regelbereich erweitern, wenn ich R3 ändere? http://s2.directupload.net/file/d/1902/nbkdj9wo_jpg.htm

Ja kannst Du ! Mit Vorsicht halt. von 3k9 auf 3k3 sollte reichen.

Und wegen dem Test, mehr als 200mA hat es bisher noch nicht liefern müssen, ich habe aber auch nichts, was ich anschließen könnte, das dann der Leistung standhält. Gibt es da irgendeine andere Möglichkeit, das zu testen?


Du hast vielleicht ein passendes Haushaltsgerät. Kaffeemaschine, Bügeleisen, Wasserkocher, Warmhalteplatte, oder sowas. Den nächsten E-Herd vom Sperrmüll zerlegen :wink: ! Aber nix mit Elektronik drinnen! 230V/1800W würden bei 60V grad ein wenig über 2A saugen 8)
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon QP4X » 30.08.2009, 17:07

Aso, Vss für V-Spitze-Spitze. Okay

Mmh, ich hab noch ein Heizgerät, 230V, das glaub ich eine Leistungsaufnahme zw. 1500W und 2000W hat, ich werd das mal suchen. Da dann den Heizwiderstand rausnehmen, oder direkt mir dem Stecker verbinden?

Wenn ich das so richtig verstanden hab, der Emitterfolger verstärkt den Strom aber nicht die Spannung, dashalb ist die Musik auch "sehr leise", wenn ich mein Laptop anschließe.
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon alterhase » 30.08.2009, 17:15

QP4X hat geschrieben:Aso, Vss für V-Spitze-Spitze. Okay

Mmh, ich hab noch ein Heizgerät, 230V, das glaub ich eine Leistungsaufnahme zw. 1500W und 2000W hat, ich werd das mal suchen. Da dann den Heizwiderstand rausnehmen, oder direkt mir dem Stecker verbinden?

Direkt in den Stecker ist am wenigsten Arbeit. Ist ja nur zu Testzwecken und außerdem steht der Winter vor der Tür :lol:

Wenn ich das so richtig verstanden hab, der Emitterfolger verstärkt den Strom aber nicht die Spannung, dashalb ist die Musik auch "sehr leise", wenn ich mein Laptop anschließe.


Exakt so ist es! Die Spannungsverstärkung macht der T2 den Strom stellen T3, T4 bzw. Später T5 T6 zur Verfügung.

Wenn du willst, kannst Du jetzt die T1 und T2 Sachen aktivieren, dann kommt Leben in die Bude. :lol:
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon QP4X » 30.08.2009, 17:20

So, jetzt hab ich's gefunden, das Heizgerät hat 2000W; allerdings ist da noch ein Lüfter drin, der die warme Luft rausbläst. Der wird wohl für Wechselstrom sein, macht es dem nichts, wenn der Gleichspannung bekommt?
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon alterhase » 30.08.2009, 17:29

Den Lüfter würde ich sicherheitshalber abklemmen. Die haben meist auf der Motorspule so Flachstecker.
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon QP4X » 30.08.2009, 17:55

So, der Winter kann kommen ;)

2 Minuten 2,4A bei 60,8V danach wieder hoch auf 61,5V.

Ist das NT damit ausreichend getestet? Weil nochmal geht nicht... in dem Heizgerät ist irgentetwas angeschmolzen, ich denk, weil die warme Luft nicht weggeblasen wurde... naja, ist ja immerhin im Namen des "Lernens"... :lol:
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon alterhase » 30.08.2009, 18:04

Das sind rund 150W, das kann dem Heizlüfter nix ausmachen. Außerdem ist da eine Übertemperatursicherung drinnen. Was glaubst, was sich ohne Die abspielt, sollte der Motor blockieren.

Also das Netzgerät ist steif genug. - Gut gemacht :!: :)
Die Geschwindigkeit des Ausregelns wär noch interessant aber das ist jetzt zu aufwändig. Da Bräuchte man eine fremdgesteuerte Stromsenke dazu.
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon QP4X » 30.08.2009, 20:24

So, jetzt sind T1 & T2 inkl. Gefolge wieder mit dran. Und diesmal kann man mit dem Ergebnis was anfangen :)

Ich kann bis 177mV gehen, bevor sich der Sinus verändert. Dabei hab ich dann 3,979V Ausgang und 250mA Strom. Musik kann man damit auch schon recht laut hören, aber bei lauten Bässen hör ich ein Rauschen raus. Wenn man nicht ganz so laut macht, ist der Klang gut ;)

Über 177mV flacht sich der Sinus oben ab; ist das diesmal dann eine Übersteuerung? http://s12b.directupload.net/file/d/1902/3bep6b6y_jpg.htm

Bei 400Hz fällt es nocht nicht auf, aber es bilden sich bei hohen Frequenzen (ab ca. 1000Hz) Zacken. Die sind auf den anderen beiden Bildern drauf. Kann es auch sein, dass der verwendete Lautsprecher "Schrott" ist? (sieht schon recht mitgenommen aus; stammt aus einem Auto)

Ich find das sind schon rießen Fortschritte! Und ich weiß, das ich das bis hierher nicht ohne Deine Hilfe geschafft hätte, deshalb VIELEN DANK!!! :D
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon alterhase » 31.08.2009, 09:29

Ich glaub wir werden noch das Netzgerät auf sein dynamisches Verhalten testen müssen. Ich hab, da ich keine 60V machen wollte, den prinzipiellen Messaufbau mit einem 12V Labornetzteil gemacht.
Netzgerätetest.JPG

Du müsstest dafür einen ca. 100R Widerstand nehmen. :!: Aber Achtung :!: Dass Du Dir, falls die GND Leitung unterbrochen wird oder sonst ein Defekt auftritt nicht den Funktionsgenerator zerschiesst. Die 60V sind nicht ohne!

Hast Du ein Labornetzteil? Der Verstärker müsste testhalber auch mit 24V funktionieren.

Edit: Der Transistor wird als Schalter betrieben, sollte also nicht heiss werden.
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Re: selbstgebauter Verstärker verzerrt Signal und wird heiß

Beitragvon QP4X » 31.08.2009, 11:35

Also für R1 auf dem Bild 100R?

Ein Netzteil hab ich (0-30V 0-3A). 2N3055 hab ich auch; Nur der Kondensator, der müsste wohl über 60V Spannungsfestigkeit haben.
Ich muss schauen, der Einzige von dem ich weiß, ist der auf meinem NT, für die 27V; den könnte ich ablöten. Ansonsten hätte ich noch 100µF 100V, wenn man den auch nehmen kann, oder 2200µF 63V.

Was mir noch einfällt; ich messe den Strom vom NT in den Verstärker mit einem Analogmessgerät (Simens MultiZet). Wenn 10mA in den Verstärker fließen, und das Messgerät auf 100mA steht, und ich dann auf 30mA umschalte, um genauer zu messen, dann zieht es den Lautsprecher nach innen und der Zeiger im Messgerät geht bis zum Anschlag nach rechts.
Auch wenn ich zw. 100mA und 300mA umschalte, verändert sich der Ton (nur ein bischen).
Kann mein Messgerät da noch ein Problem darstellen?
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