Klingelgenerator 60V/25Hz für altes Telefon

Wer seine kompletten Projekte vorstellen möchte, kann dies hier tun

Moderator: Sebi

Re: Klingelgenerator 60V/25Hz für altes Telefon

Beitragvon Heinz.V. » 24.01.2012, 09:05

Hallo !

Die letzte gezeigte Schaltung habe ich fast in sehr ähnlicher Form übernommen. Nur das die Größe des Trafos und der Transistoren paar Nummern kleiner ausfallen. Der Spannungsregler 7812 konnte bei 6V entfallen (ob der hier bei 12V noch was zu Regeln hat?). Da wäre ein 7808 bestimmt besser geeignet. Das Trimmpoti 47K reicht gerade für 50 Hz. Eine Reihenschaltung 47K Poti mit 10K Festwiderstand wäre besser auch wegen Verbindung Pin2 zu Pin3. Für 60 Hz (USA / Japan) reichen 39K. Bei 25 Hz wird ein Widerstand von ca. 88K benötigt.
Heinz.V.
 

Re: Klingelgenerator 60V/25Hz für altes Telefon

Beitragvon alterhase » 24.01.2012, 11:52

Ja! Du hast recht mit dem Stabi.

Die meisten Schaltpläne unterscheiden sich nur durch die Fehler die beim Abzeichnen gemacht wurden :mrgreen:
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
73 55
alterhase
 
Beiträge: 12046
Registriert: 14.11.2008, 08:58
Wohnort: Wien/Kapfenberg

Re: Klingelgenerator 60V/25Hz für altes Telefon

Beitragvon AlterMann » 24.01.2012, 14:17

Heinz.V. hat geschrieben:Hallo !
Die letzte gezeigte Schaltung habe ich fast in sehr ähnlicher Form übernommen.


Es juckte mir schon in den Finger, zu der Ähnlichkeit etwas zu sagen ... ;-)

Ich frage mich, warum kein 555 oder 556 verwendet wird. Gut, mit dem CMOS ist es einfacher, das um 180° versetze zweite Signal zu erhalten, aber auch der zweite Timer in einem 556 (oder, wenn man mehr braucht, in einem 558) kann als Inverter beschaltet werden, wenn man keinen weiteren Transistor spendieren möchte. Gerade bei Heinz´ (und meiner geplanten) Applikation braucht man so nur ein IC und nicht zwei.

Zu dem Ersatz für den bipolaren Elko: Ich kannte diese Reihenschaltung polarer Elkos aus der Theorie (gebraucht habe ich sie noch nie) nur ohne die Dioden. Sind diese wirklich erforderlich?

Etwas anderes, gehört zwar zu meinem Projekt, ist aber eigentlich OT:
Ins Telefon soll das zum BT-Hörer gehörige 5V-USB-Netzteil, zum einen, damit die BT-Elektronik dauerhaft geladen wird, zum anderen, damit die Klingel klingeln kann. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob diese billgen China-Schaltnetzteile dauerhaft am Netz bleiben können/sollen. Ich überlege daher, der Schaltung eine Akku-Pufferung zu spendieren, so daß das Netzteil nur vorübergehend ans Netz muß. Vier NiMH in Serie bringen die ausreichenden 4,8 bis 5V. Die Frage ist nun: Kann ich die 4 Akkus einfach über eine Schottky-Diode an den 5V-Ausgang legen? Geht man davon aus, daß das Netzteil alle paar Tage für wenige Stunden am Netz hängt, dann werden die Akkus kaum zusätzlich entladen, ihre Spannung liegt also nach dem ersten Aufladen immer über der Ladespannung von vielleicht 4,7V, so daß dafür eigentlich kein Ladewiderstand erforderlich ist. Und selbst das ausnahmsweise Anschalten bei völlig entladenen Akkus erfordert allenfalls eine Begrenzung auf Imax der Schottky, also 100/200mA (also maximal 47R) - den Akkus sollte dies auch auf Dauer nicht schaden, denn weit vor Erreichen der Vollladespannung (5,2 ... 5,6V) sind die 4,7V erreicht, die Akkus sind dann nur zu 20% "voll".
Was meint ihr?
Das ist alles etwas knapp, 0,5V mehr, also 5,5V, am Netzteil wären besser, aber ich muß nehmen was da ist.

mfg, AM
AlterMann
 

Re: Klingelgenerator 60V/25Hz für altes Telefon

Beitragvon alterhase » 24.01.2012, 14:28

...Zu dem Ersatz für den bipolaren Elko: Ich kannte diese Reihenschaltung polarer Elkos aus der Theorie (gebraucht habe ich sie noch nie) nur ohne die Dioden. Sind diese wirklich erforderlich? ...
nicht wenn du Gleichspannungsfrei bist. Aber dann brauchst du auch den Bipolaren Elko nicht :wink: Überlege, wie sich eine Gleichspannung an 2 in antiserie geschaltenen Elkos verteilen würde.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
73 55
alterhase
 
Beiträge: 12046
Registriert: 14.11.2008, 08:58
Wohnort: Wien/Kapfenberg

Re: Klingelgenerator 60V/25Hz für altes Telefon

Beitragvon AlterMann » 24.01.2012, 14:31

alterhase hat geschrieben:
...Zu dem Ersatz für den bipolaren Elko: Ich kannte diese Reihenschaltung polarer Elkos aus der Theorie (gebraucht habe ich sie noch nie) nur ohne die Dioden. Sind diese wirklich erforderlich? ...
nicht wenn du Gleichspannungsfrei bist. Aber dann brauchst du auch den Bipolaren Elko nicht :wink: Überlege, wie sich eine Gleichspannung an 2 in antiserie geschaltene Elkos verteilen würde.


Da ich kein "Gelernter" sondern Autodidakt bin, muß ich passen: Erkläre es mir bitte.
mfg, AM
AlterMann
 

Re: Klingelgenerator 60V/25Hz für altes Telefon

Beitragvon alterhase » 24.01.2012, 14:47

Elkos haben ja Leckströme.
Dieser Leckstrom des einen Elko würde den anderen Elko -den falsch gepolten- langsam Deformieren, indem die Oxydschicht (Dielektrikum) abgetragen wird. Die Dioden sorgen dafür dass sich keine Spannung die größer als die (da gibts einen speziellen Namen, der mir jetzt nicht einfällt) Edit: Umpolspannung klickmich ausbilden kann.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
73 55
alterhase
 
Beiträge: 12046
Registriert: 14.11.2008, 08:58
Wohnort: Wien/Kapfenberg

Vorherige

Zurück zu Komplette Projekte

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast