USB_AVR_LAB

Wenn man Layouts zu bestimmten Schaltungen hat, können sie hier gepostet werden

Moderator: Sebi

Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon Tim Sasdrich » 11.11.2011, 23:27

Ok, dann bestücke ich das. Da ich eh noch kein Kabel habe, dürfte das kein Problem sein, gleich eins mit passender Belegung herzustellen.
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon Tim Sasdrich » 12.11.2011, 13:28

Noch eine Frage zu den Jumpern: Kann es sein, dass du da Jumper 1 und 2 in deiner Beschreibung verwechselt hast? 4 und 5 hast du wohl vergessen zu erwähnen. So wie ich das sehe sind diese, um den benötigten Quarz anzuschließen.
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon Tim Sasdrich » 12.11.2011, 16:25

Leider habe ich das Problem, dass der Computer das Gerät nicht erkennt (USB-Gerät wurde nicht erkannt). Und es ist dabei egal, ob der Mikrocontroller eingesetzt ist oder nicht. Normalerweise sollte da stehen, dass kein Treiber gefunden wurde. Im Gerätemanager heißt es "Unknown Device" statt "AVR-ISP". Es leuchten auch keine LEDs.
Ich habe das Bootloader-Hex-File mit dem AVR-Studio in den µC geschrieben und die Fuse-Bits auf 0xC8 (HIGH) und 0xFF (LOW) gesetzt, wie auf der Webseite erklärt. Programmiert habe ich in meinem Programmiergerät und nicht, wie beschrieben, auf der Platine. Habe ich da etwas vergessen (z.B. EEPROM) oder falsch gemacht?

Mir ist auch aufgefallen, dass ich 3,3V Z-Dioden erwischt habe. Ist das evtl. das Problem?
3,6V Z-Dioden habe ich nicht und Chef verkauft keine. Der nächst höhere Wert, den ich habe, ist 4,7V.
Gibt es Geräte, in denen ich mit hoher Wahrscheinlichkeit eine 3,6V Z-Diode finden kann (habe viele Platinen aus ausgeschlachteten Geräten) oder gibt es sonst eine Möglichkeit, durch die ich diese 3,6V Z-Diode ersetzen kann, sodass mein USB_AVR_LAB funktioniert?

Hat jemand sonst noch eine Idee, woran es liegen könnte (Jumper 4 und 5 sind gesetzt, mit den anderen habe ich herumprobiert)?

EDIT: Der µC funktioniert und läuft mit dem externen Quarz. Ich habe ein Programm aufgespielt, bei dem die LEDs binär angesteuert werden. Sie leuchten alle entsprechend auf, wenn ich einen der Jumper zum Quarz entferne, bleibt das Programm stehen.
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon dussel07 » 12.11.2011, 22:13

Wichtig ist das Avr Studio und das LAB Tool installiert sind.
Bootloader auf den Atmega8 (hast Du ja schon) - evt. noch mal die Fuse-Bits umprogrammiern - 0xBF (Low).
Jetzt per USB an den Computer stöpseln.
Wenn der Hardwareassistent nicht so richtig will - im Gerätemanager auf Unknown Device gehen und den Treiber manuell installieren -
Pfad: (C:\Programme\USB AVR Lab Tool\driver)
Danach sollte im Gerätemanager AVR-ISP stehen.
Jetzt solltest Du mit dem LAB_TOOL die verschiedenen Firmwares flashen können.
Und wieder sind die unterschiedlichen Treiber im Ordner: C:\Programme\USB AVR Lab Tool\driver zu finden.
Falls es so nicht klappt dann melde Dich noch mal - kann Morgen gern noch mal das LAB neu installieren und mitschreiben.
Heute bin ich etwas platt - habe meinen Sohn zum Hexentanzplatz hochgeschleift - uff!
Reicht nur noch für eine DVD.
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon Tim Sasdrich » 12.11.2011, 22:37

Mich wundert es eher, dass es dem PC egal ist, ob ein µC drin steckt oder nicht. Es ist exakt die selbe Meldung. Zudem finde ich es komisch, dass keinerlei LEDs leuchten. Hätte ich mehr als nur "BOOTLOADER_M8.hex" sowie die Fuse-Bits in den µC schreiben müssen? Oder liegt es evtl. an den Z-Dioden (habe ja 3,3V statt 3,6V verwendet)? Wenn ja, durch was kann ich die ersetzen?
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon dussel07 » 12.11.2011, 22:54

Die LEDs leuchten erst später -
Die 3,3V Dioden sollten nicht das Problem sein.
Die Frage nach den Jumpern hab ich glatt übersehen.
Denk Dir die beiden rechten Jumper erst mal weg.
Erst ist nur der Linke von Bedeutung (direckt neben den Atmega).
Ich meine noch zu wissen das, wenn er gesteckt wird, leuchtete die gelbe LED (auch ohne Treiber) - bin mir aber nicht mehr ganz sicher.
Dieser Jumper soll den Programmer in den Bootmodus zwingen - ging bei mir aber zum Schluß auch ohne.
Tim Sasdrich hat geschrieben:4 und 5 hast du wohl vergessen zu erwähnen. So wie ich das sehe sind diese, um den benötigten Quarz anzuschließen.
Stimmt - ich mag es universell - gibt beim nutzen als Testplatine zwei Ports mehr - sofern mam ohne Quarz auskommt.

Wünsch noch Allen einen schönen Abend!
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon Tim Sasdrich » 12.11.2011, 23:11

Ich habe es nun mit einem anderen ATmega8 versucht, mit dem funktioniert es aber auch nicht. Habe ich evtl. eine falsche Firmware für den µC? An der Hardware scheint es ja nicht zu liegen.

EDIT: Ich habe noch bemerkt, dass in dem Layout mit 3,3V Z-Dioden Widerstände mit 39 Ω statt 68 Ω verwendet werden. Ich habe sie durch 33 Ω ausgewechselt damit der µC besser die Signale vom PC bekommt, das half aber auch nichts.
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon Tim Sasdrich » 24.11.2011, 13:56

Leider funktioniert es noch immer nicht. Kannst du mir vielleicht mal deinen ATmega8 auslesen und mir die .HEX-Dateien schicken?
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon dussel07 » 25.11.2011, 12:49

Entschuldige das ich mich erst jetzt melde, hatte ein wenig viel um die Ohren.
Wie, besser gesagt als was möchtest Du die HexDatei den haben (zB. STK500)?
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon Tim Sasdrich » 25.11.2011, 13:43

Ich hätte gerne einfach etwas zum Testen. Z.B. Das Oszi, den Programmieradapter, der in Bascom funktioniert oder die Möglichkeit, den IIC-Bus mitzuschneiden. Hauptsache ich sehe mal, ob es an der Hardware oder an der Software liegt. Der Bootloader ist ja dann auch dabei, dann kann ich ja einfach was anderes drauf spielen.
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon hws » 25.11.2011, 22:58

dussel07 hat geschrieben:Wie, besser gesagt als was möchtest Du die HexDatei den haben (zB. STK500)?
Eine Hex-Datei ist eine HEX-Datei ist eine HEX-Datei.
Sie ist exakt der Maschinencode, der in den µC programmiert wird (incl. Adressinformation, in welchen Memorybereich des µC und Checksum, um Übertragungsfehler zu erkennen) Ob man die mit PnyProg oder einem sonstigen Prommer (der Intel Hex Dateien versteht) oder dem STK500 in den µC programmiert, ist egal.

'Wenn man z.B. den STK500 hat, sollte man nicht (nur) das HEX-file laden, sondern auch das Assemblerfile (und evtl das C-File, falls vorhanden) Dann kann man jeden einzelnen C-Befehl durchsteppen (und die für jeden C-Befehl generierten Assemblerbefehle).
Gut, auch mit dem HEX-File kann man die einzelnen Maschinenbefehle durchsteppen (als Simulation oder Emulation)
und es gibt inzwischen auch den AVR-Dragon und andere STK***

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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon dussel07 » 29.11.2011, 00:24

Du hast recht:
Eine Hex Datei ist eine Hex Datei ist eine ........
aber
Die Hex Datei ?kann? doch unterschiedlich sein?
Dies ist auf jeden Fall die Hex Datei für den MK2 Programmer.

@Tim
Wenn Windows nach dem Treiber fragt dann sollte ihm ein MK2 Treiber gut tun.
Dateianhänge
mk2.rar
(7.69 KiB) 87-mal heruntergeladen
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon Tim Sasdrich » 29.11.2011, 18:24

Windows hat es bisher nicht mal als funktionierendes Gerät erkannt. Werde es dann bald mal mit deiner Hex Datei versuchen.
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon alterhase » 29.11.2011, 18:31

Kurzer Zwischenruf: :wink:
Hast du schon einmal die Datenleitung von der USB Schnittstelle gemessen? (Scope) Die sollte zwischen 0V und 3,3V schalten. Ich könnte mir vorstellen dass deine Z-Dioden einen zu wenig ausgeprägten Z-Knick aufweisen und deshalb zu wenig Spannung rauslassen die der PC nicht als High erkennt. Nimm Z-Dioden mit möglichst geringer Leistung (also kleinen Nennstrom)
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: USB_AVR_LAB

Beitragvon Tim Sasdrich » 29.11.2011, 18:35

Habe die mit 0,5W vom Chef genommen.
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