Wie doof muss man sein...

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Wie doof muss man sein...

Beitragvon Woody » 01.02.2016, 03:42

:D Hallo Leute,
seit ewig und drei Jahren predige ich immer: Macht Sicherheitskopien!!!
Und was macht Woody? Genau das nicht! Jedenfalls nicht in allen Belangen...
Folge: Nachdem mein PC nun endgültig die Grätsche gemacht hat (kauft euch ja keinen
PC von Lenovo!!!!), sind fast alle meine Projekte faktisch nicht mehr vorhanden.
Mit anderen Worten: Ein Haufen Arbeit und Zeit sind für´n Ar... Alle Schaltpläne, die
ich mir so in meinem wirren Kopf ausgedacht habe sind futsch...
Bei vielen Sachen muss ich wieder ganz von vorne anfangen, ich könnte heulen, und
ehrlich gesagt, tue ich das auch... :cry:
Und dann: Der neue PC: Windows 10... Kotz!!!! Was soll denn der Scheiß?
Ist doch immer das gleiche mit Microschrott: Zur Verwirrung nennen sie jetzt ehemalige
Programmdateien "APP", im Zweifelsfall, wenn man sein eigenes Passwort vergisst, kann
ich nicht einmal mehr an meinen eigenen PC :shock:
Also bitte ich um Hilfe:
Wie kann ich umgehen, dass ich beim Start meines eigenen Computers nach einem
Passwort gefragt werde, zumal niemand sonst Zugriff darauf hat?

Übrigens: Dieser thread wird von mir auf meinem uralten Laptop geschrieben (ASUS).
...und da brauche ich nicht um Erlaubnis zu fragen (WIN 7), ob ich ihn benutzen darf.

Habe erneut einen Termin. Bin wahrscheinlich bis 16.03.2016 weder Aufnahme- noch Abgabefäfig :mrgreen:

Leute, lasst es euch gut gehen! Ihr ahnt nicht, wie schnell das vorbei sein kann... :?

Gruß Rüdiger
Woody
 
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon Tim Sasdrich » 01.02.2016, 09:02

Die Sache mit dam Passwort ist hier ganz gut beschrieben: LINK
Andere Wege sind mir nicht bekannt.

Ja, Win 10 kann nicht alles besser als Win 7. Ich musste meinen μC Progger aufgeben, weil der Treiber nicht mehr akzeptiert wird. Der neue hat nun auch nen Treiber für Android, läuft aber am Win 10 PC auch nur über Umwege (virtuelle serielle Schnittstellenbrücke). Mein Touchscreen geht auch nicht mehr.

Was Lenovo angeht: Habe keine eigenen Erfahrungen, habe aber von anderen bisher immer nur gutes gehört. Die Thinkpad-Serie soll sogar im Vergleich zu vielen anderen Modellen anderer Hersteller recht robust sein. Was ist es denn für ein Schaden?
Im Betrieb/beim Herunterfahren vom Tisch fallen lassen => HDD tot hatte mein MSI neulich. Sonst kein Problem, nun steckt eine SSD drin. Schneller wurde er dadurch kaum, ist aber auch ein altes Modell. Ich glaube so ziemlich jedes Modell mit HDD hat ein Problem, wenn man es fallen lässt. Und bei nem Tower-PC von uns ist auch schon BIOS und SSD kaputt gegangen, als man versehentlich die Steckdosenleiste abschaltete und somit dem PC im Betrieb die Spannungsversorgung kappte.

Backups sind immer gut, wenns nichts geheimes ist nehme ich auch gerne mal die Cloud. Dropbox synchronisiert die Daten auf all meinen PCs und behält sogar gelöschte Daten noch für 30 Tage.
Für Projekte nehme ich auch gerne SVN, der Server sollte aber auch Backups machen können. Unser NAS hat 2 HDDs und macht täglich ein Backup von der Einen auf die Andere, ab und zu bekommt er noch manuell eine USB-HDD, die sonst weit weg von ihm aufbewahrt wird.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon topas » 01.02.2016, 16:36

Im beruflichen Baustelleneinsatz haben sich die Lenovo Laptops als absolut tauglich erwiesen. Sie sind mechanisch und elektronisch viel stabiler als die Plastik-Fraktion von Asus, HP und Co. Ich kann mir kaum etwas besseres vorstellen. Win10 ist nicht Win7 aber die frühe Version läuft schon absolut stabil. Wegen einiger Treiber musste ich allerdings auch die Signierungsabfrage abschalten. Dann wurden sie akzeptiert. Die Vorgehensweise ist im Netz beschrieben.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon alterhase » 01.02.2016, 17:08

Wenn nicht gerade ein Headcrash vorliegt, kann man ja die Festplatte entnehmen und anderorts mit einem passenden USB Adapter aufmampfen äääh auslesen. :mrgreen:

Zur Datensicherung steckt bei mir immer eine USB-Disk am Gerät und im Hintergrund läuft Genie9 Timeline ...die Free-Version reicht mir ...hoffentlich. :roll:

BTW:
Vor vielen Jahren hatte ich einmal einen Datenverlust mit einem im LAN hängenden Laufwerk. Die Betriebsspannung hat gepasst aber die HD hat nur "Schluckauf" gehabt. Ich hab die "Mühle" dann eingelagert und vor kurzem wieder ausgemottet. Das Netzteil ist mir beim Aufräumen aufgefallen, es hat sich so "chemisch" angefühlt. ...da wusste ich, das billigsdorfer SNT hat den damaligen 247 Betrieb nicht ausgehalten. (verm. Elko ...pffft) Testhalber hab ich ein anderes verwendet.
Tatarataaa! die Daten waren wieder da! 8) :mrgreen: *Freude groß*
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon alterhase » 02.02.2016, 20:39

:oops: ...überlesen :!: Win 10 :!:
:idea: Ruf doch mal bei MS an, die haben bestimmt noch Vollzugriff auf dein System und sagen dir auch, wann du deinen Kühlschrank zuletzt abgetaut hast. :mrgreen:
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon Woody » 03.02.2016, 18:08

:D
alterhase hat geschrieben::idea: Ruf doch mal bei MS an, die haben bestimmt noch Vollzugriff auf dein System und sagen dir auch, wann du deinen Kühlschrank zuletzt abgetaut hast. :mrgreen:
Hast Du schon mal versucht da anzurufen? Dann drücke die "1"...
Für den Kühlschrank habe ich leider keine "Mehrplatzlizens", die haben herausbekommen, dass ich in Bamberg noch einen betreibe. Also verweigern
die mir jede Information. Ich werde also niemals herausfinden, wann ich den Kühlschrank zuletzt abgetaut habe :mrgreen: .
Zum Thema Lenovo: Ja, ich hatte im Vorfeld (2012) auch nur Gutes von Lenovo gehört und mich deshalb damals dafür entschieden. Kein halbes Jahr
nach der Inbetriebnahme ist er zum ersten mal verreckt. Festplatte und Grafikkarte. Machte nix, genug Sicherungskopien vorhanden und Garantie auf
das Gerät. Also ab in den Service. Acht (in Zahlen "8") Wochen später hatte ich ihn zurück. Alles schien gut zu sein, aber irgendwie hat
er dauernd rumgemuckt.... bis er dann weitere 8 Monate später erneut den Geist aufgegeben hat. Wieder Festplatte und Grafikkarte. Machte auch wieder
nicht viel, hatte alle wesentlichen Daten auch auf meinem Laptop. Gewährleistung war auch noch, also wieder in den Service. Wieder "8" Wochen
später stand er wieder bei mir. Derweil hatte mein Laptop (übrigens auch Lenovo) die Grätsche gemacht. War auch nicht so schlimm, denn ich habe von
meiner damaligen Firma sowieso einen neuen bekommen, und hatte alle relevanten Daten auf mehrere USB-Sticks verteilt.
Derweil hatte der PC meiner Freundin auch die Grätsche gemacht: Ratet mal von welcher Firma (drückt dann die "2")? Richtig!
Zur Überbrückung habe ich ihr dann meinen Laptop überlassen.
Vor 3 Wochen dann der letzte Akt des Dramas: Ihr braucht auch nicht die "2" drücken, denn ich hab´s ja schon verraten.
Mainboard durchgeschmort, Festplatte im Ar...
Einer der Sticks ist verlorengegangen, der andere in der Buntwäsche gelandet. Macht dem normalerweise nix aus, funktioniert auch noch
einwandfrei, nur leider keine Daten mehr drauf.
Und jetzt kommt der Hammer: Der Laptop, den ich meiner Freundin gegeben habe, wieder darf geraten werden von welcher Firma :evil: hat in der
Zwischenzeit auch die Grätsche gemacht.
Nix mehr Lenovo!!!!

G.R.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon Tim Sasdrich » 03.02.2016, 18:33

Klingt atwas nach nem Überhitzungsproblem. Verwendest du den teilweise im Bett oder auf dem Schoß? Falls Ja könnte es helfen, etwas darunter zu tun, damit die Luft besser zirkulieren kann. Holzbrett oder Eierpalettendings oder ähnliches in der einfachen Version, ein richtiger Notebookkühler in der besseren Version.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon topas » 03.02.2016, 18:48

Mir fällt nur der T60 mit Überhitzungsproblem ein. Zu schmal...
Ein Fossil. Ventilatorreinigung bewirkt aber Wunder. Nur Uralt-Lenovos hatten Desktop-CPUs und daher thermische Probleme. 60W sind ja auch kein Pappenstiel.
Der X230 auf dem ich diese Zeilen schreibe, verbraucht gerade bei 2% CPU-Leistung (Firefox zeigt 2,4%) 4W. Er bläst kalte Luft. Festplattenaktivitäten sind wegen der SSD extrem kurz.
Selber Versuch auf dem X200: Festplatte rödelt ständig (wegen Norton Security) CPU-Leistung im Schnitt 8% (davon Firefox 0,4%), bläst handwarme Luft.
lenovo empfehle ich meinem besten Freund.
So, jetzt muss ich aber erst mal auf mein Konto schauen, wegen der Überweisungen von Lenovo. :D
Mit Urteilen über Produkte einer Firma ist man schnell in einem problematischen Bereich. Meiner Lebensgefährtin habe ich vor einem Jahr ein ASUS-Laptop mit 17 Zoll-"Bildschirm" geschenkt. Ich dachte, das wär etwas gutes. Lief auch sehr zügig. Nach zwei Tagen ging das Touchpad nicht mehr. Also zurückschicken? Ich schüttelte das Gerät und darin klapperte etwas. Aufgeschraubt, loses Steckkabel wieder aufgesteckt. Läuft. Darf so etwas bei einem neuen Gerät sein? Darf ich jetzt sagen, ASUS ist Scheisse?
Natürlich.
Meinungsfreiheit. :D
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon Woody » 04.02.2016, 00:59

:D
topas hat geschrieben:...Meinungsfreiheit. :D
Klar Meinungsfreiheit :D !! Wenn aber vier verschiedene Geräte des gleichen Herstellers innerhalb von
3 Jahren (übrigens irreparabel, also nix mit eben mal Kontakt wiederherstellen) zu Schrott werden, dann ist das zumindest ein Indiz...
Und man kann wirklich nicht behaupten, dass ich meinen PC weit über seine Kapazitäten getrieben habe. Zugegeben, im Sommer war es bei mir in
der Mansardenwohnung teilweise sehr warm, bis zu 50°C. Da hat sich der arme Kerl schon ganz schön geplagt. Habe dann aber meine
PC-Aktivitäten in die Abend- bzw. Nachtstunden gelegt. Ich spiele keine ressourcenfressenden Spiele, welche die Grafikkarte und schon gar nicht die
Festplatte(n) nennenswert hätten belasten können. Auch laufen keine solchen Programme im Hintergrund.
Als ich mir hier die CPU-Auslastung das letzte Mal angeschaut hatte, lag sie bei etwa 10%. Die Lüftung mache ich sowieso regelmäßig sauber,
trotzdem ist er den Hitzetod gestorben, bei einer Umgebungstemperatur von weniger als 20°C.
Das gleiche Bild beim PC meiner Freundin und da liefen noch weniger Ressourcen fressende Programme: Mainboard schmurgelt durch, Platte im
Ar... Eimer.
Was mit den beiden Laptops passiert ist, kann ich nicht so genau sagen. Auf jeden Fall hat es auch hier die Platten erwischt. Sehr heiß sind sie
unten immer geworden, aber dem habe ich keine Bedeutung beigemessen, weil das bisher noch bei allen meinen Laptops der Fall war
Meine Freundin hat jetzt einen HP und ich einen ASUS. Mal schauen, was im "Vergleich" zu Lenovo dabei rauskommt. Mechanisch ist der HP insgesamt
deutlich im Nachteil, weil z.B. das hochkant liegende DVD-Laufwerk alles andere als stabil wirkt.
Meine ASUS-Kiste wirkt allerdings (rein äußerlich) mechanisch sehr stabil. Wie gesagt, mal schauen... Freie Wahl des Anbieters eben... :mrgreen:

G.R.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon topas » 04.02.2016, 01:20

Wenn ich mein kleines Lenovo X230 mit Magnesium-verstärktem Gehäuse mit dem ASUS-Plastik-Riesen von meiner lieben Maus vergleiche, bei dem ich die Display-Rückseite mit dem Finger eindrücken kann, weiss ich über den Unterschied mechanischer Stabilität sehr gut Bescheid. Das biegsame ASUS-Teil würde keinen Tag auf der Baustelle überleben. Muss es ja auch nicht. Ein Werkzeug ist es eben nicht. Das Lenovo kann überall mit.
Ich würde Dir gern ein X220 Lappi schenken, nicht das aller neueste Model aber super.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon Woody » 04.02.2016, 03:15

:D
Nur zur Info: Ich rede hier von Desktop PC´s! Da gibt´s nicht viel am Display einzudrücken. Ich habe seit 4 Jahren einen
sehr stabilen Fujitsu/Siemens Monitor. Mit dem kann ich mir immerhin Filme in HD-Qualität ansehen, falls mir danach ist.
Man sieht tatsächlich jeden Pickel bei den Schauspielern... :wink: Über
das Display bei den Lenovos habe ich auch gar nichts gesagt. Aber was nützt mir das beste Display wenn die Innereien
durchbraten????
Aber darum ging es mir bei dem ganzen thread auch gar nicht! Ab sofort sind meine Daten sowieso in irgendeiner "Cloud"
irgendwo im Internet unterwegs. Behagt mir ganz und gar nicht, muss ich aber seit Windows 10 mit leben.
Es gibt aber auch immer noch User, die (zu Recht) z.B. auf Win XP schwören. Und wenn bei denen so ein kumulativer
Hardwarecrash, wie bei mir, passiert stehen sie ggf. vor dem gleichen Problem! Monatelange Recherchen und Arbeit sind
dann futsch. Und viele haben nicht einmal die Ressourcen, wie ich sie hatte...
Na ja, jetzt bin ich auch wieder an meinen finanziellen Grenzen. Noch zusätzlich ein neuer Laptop ist nicht drin.
Also: Sicherheitskopien, Sicherheitskopien.... und zum Schluss: Sicherheitskopien!!!

G.R.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon Tim Sasdrich » 04.02.2016, 11:39

Oh, ich glaube hier dachten alle, dass es um Notebooks ginge, und da habe ich bisher nur Gutes über Lenovo gehört. Desktop-PCs kauft sich in meinem Umfeld quasi keiner, die werden in meinem Freundeskreis selbst zusammengebaut und meine Verwandschaft hat keinen PC bzw. nutzt ein Notebook oder fragt mich, ob ich ihnen etwas zusammenstellen kann. Von denen bekomme ich auch meist den alten PC und kann z.B. das Gehäuse und oft auch das Netzteil erneut verwenden. Teilweise ist der PC, der dem einen zu schlecht war, für den Anderen noch ideal geeignet. Klar, die Festplatte wird natürlich nicht weitergegeben, da sonst evtl. irgendwelche Dateien wiederherstellbar sein könnten.

Die Einzelteile, die ich nicht da habe, kaufe ich meist neu im Internet oder gebraucht von Freunden aus der Region. Bei den Lüftern schaue ich, dass sie möglichst groß sind, um mit geringer Geschwindigkeit gut zu kühlen, damit sie leise sind. Vorne. Unten und Links darf kalte Luft rein, hinten und oben die warme raus. Mein aktueller PC hat einen CPU-Lüfter, 2 Grafikkartenlüfter, einen Netzteillüfter und 4 Gehäuselüfter. Im Normalen Betrieb läuft aber nur der Netzteillüfter und der CPU-Lüfter, das reicht wohl. Festplattenzugriffe höre ich deutlich, aber 3TB SSD-Speicher sind eben noch zu teuer. Ich schalte die Festplatten aber auch recht schnell wieder ab.
Wenn ich spiele wird es warm, dann laufen auch die Grafikkartenlüfter und zwei Gehäuselüfter mit. Die zwei weiteren Gehäuselüfter sind nicht so leise (kamen von Standard-CPU-Lüftern) und dienen nur als Notfall-System. Wenn die laufen, sollte ich aufpassen, denn dann ist es recht warm, noch 20 °C mehr und es wird langsam kritisch.

Auch wenn man den PC selbst zusammenbaut, gibt es oft Garantie. Die SSD, die beim Abschalten kaputt ging, bekamen wir problemlos innerhalb 3 Tagen ersetzt. Reklamiert, neue SSD mit beiliegendem Rücksendeschein für die defekte SSD bekommen, sowie die Aufforderung, die alte innerhalb 14 Tagen zurück zu schicken. Neue SSD ausgepackt, defekte eingepakt, neuer Aufkleber aufs Paket und abgeschickt.
Das Mainboard war leider Außerhalb der Garantiezeit. Dieses Problem, dass das BIOS schnell mal kaputt geht, ist wohl bei den GIGABYTE DUAL-BIOS Mainboards nicht selten. Mit den MSI-Mainboards bin ich ganz zufrieden, das BIOS-IC ist dort auch gesockelt, sodass man es recht leicht austauschen könnte, wenn es mal kaputt geht.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon topas » 04.02.2016, 13:58

Wusste gar nicht, dass es die Kästen noch gibt.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon Tim Sasdrich » 04.02.2016, 15:01

Hm, ich dachte früher auch immer, ein Notebook sei besser als ein Desktop. Hatte dann eine Dockingstation und da über Adapter alles angeschlossen. Inzwischen sehe ich aber die Vorteile am Tower-PC, dass es günstigere Komponenten gibt und man Teile einfach durch bessere Austauschen kann. Beim Notebook das Laufwerk zu wechseln ist möglich. Meist passt dann aber die Blende überhaupt nicht mehr zum Gehäuse. Beim PC ist Platz, Stealth-Mod und gut ist. Ein Wärmeproblem gibt es nicht und Anschlüsse sind direkt vorhanden und müssen nicht uber USB nachgerüstet werden. 8 Audio-Anschlüsse, 4 serielle Schnittstellen, PS/2, SAT-Tuner usw. alles drin. Ich könnte sogar 7 Monitore gleichzeitig anschließen, wenn ich wollte. Beim Notebook ist es heute üblich, einen Klinkenanschluss zu haben, der Stereo-Ton ausgibt und Mono-Mic annimmt, mehr nicht. Monitore sind meist immerhin 2 anschließbar, sodass man, zusammen mit dem internen, 3 Monitore gleichzeitig nutzen kann. Aber es gibt keine Festplattenwechselrahmen, 12V bekommt man da nicht so leicht usw., da hat der Tower schon einige Vortelie.
Notebook/Tablet ist dafür gut zum mitnehmen oder um auf dem Sofa, der Terasse zu arbeiten/surfen. Zudem ist die USV direkt integriert. Abgesehen von Akku, Arbeitsspeicher, Festplatte und W-LAN-Modul lässt sich aber meist nichts aufrüsten, da braucht man dann direkt ein neues Gerät.
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Re: Wie doof muss man sein...

Beitragvon topas » 04.02.2016, 15:15

Für mich sind die Desktops in dem Moment gestorben, seit es keine Erweiterungskaten mehr gibt. Früher gab es Hardware zum Einstecken in den PCI. Heute läuft alles über USB. Wozu also noch so ein Kasten? Die Profis verwenden allenfalls diese Nanokästen, die man hinter den Monitor schraubt. Blechkisten sind megaout. Ich konnte mir ihr Vorhandensein gar nicht mehr vorstellen.
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