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Alles was es sonst noch gibt

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Beitragvon dussel07 » 22.08.2016, 17:20

Melde mich hiermit, unter Vorbehalt zurück.
Meine Fahrt geht langsam wieder in ruhigere Gewässer. So hoffe ich zumindest?!
Wollte vor einigen Tagen mal kurz in meinem Bastelschuppen - mach heftigem ringen gewann ich die Oberhand gegen, die sich angesiedelten achtbeinigen Kollegen. Nachdem der Staub sich gelegt hatte begann ich mit den Ausgrabungsarbeiten - oh Wunder - meine 100 angefangenen Projekte waren nicht verschwunden.
Wie sieht mein Plan aus - (hatte ich jemals einen?)
- erst mal aufräumen
- dann ein I2C LCD Modul für die AVR Experimentierumgebung fertigstellen
- das 101 Projekt starten - wird ein mobiler Bluetooth Verstärker. Ein Fertigmodul soll umhaust und mit Akku plus Ladeelektronik (UC3906) ausgestattet werden.
- ich sage nur Netzteil

Wie Ihr seht habe ich mir viel vorgenommen (spuck in die Hände und los gehts)
Hoffentlich macht mir Niemand erneut einen Strich durch die Rechnung???
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Re: HuHu

Beitragvon Tim Sasdrich » 22.08.2016, 23:26

Also I2C => HD44780-Adapter sowie auch fertige LCDs (oder auch Grafik-OLED-Displays) gibt es bereits einige. Eigenentwicklung lohnt sich da wohl nur, wenn man es gerne machen möchte oder etwas spezielles braucht (z.B. eine RGB-Hintergrundbeleuchtung, um durch schnelle Ansteuerung auch bunte Zeichen darstellen zu können) :wink:

Aber etwas in der Art gibt es ja auch schon:



Mobile Bluetooth-Lautsprecher mit Akku gibt es auch schon viele. Aber meist ist die Soundqualität und/oder Akkulaufzeit nicht so toll oder das Teil sehr teuer. Oder das Bluetoothmodul koppelt Störungen in die Leitungen. Oder der Empfang ist schlecht, da es in einem schicken Alu-Gehäuse sitzt. Guter Akku, Gute Lautsprecher, geeignete Leitungsführung und es sollte passen. Durchaus ein tolles Projekt.

Und Aufräumen ist ein wohl nie endendes Projekt...
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Re: HuHu

Beitragvon dussel07 » 23.08.2016, 09:17

Apropos Bluetooth -
Das Verstärkermodul macht einen ordentlichen Eindruck aber der Bluetoothempfang ist etwas dürftig. Hier werde ich probieren eine externe Antenne hinzuzufügen. Nach forschen im INet könnte eine Wlan Antenne gehen? Werde berichten ob es klappt oder auch nicht.
Wo Du auf jeden Fall Recht hast: Fertig kaufen ist günstiger und funktioniert (meistens) dann auch. Aber wo bleibt dann der Bastelspass?? Keine Rauchwolken oder grellen Blitze - der Gestank von schmurgelnden Elektronikbauteilen würde mir ebenfalls fehlen.
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Re: HuHu

Beitragvon Tim Sasdrich » 23.08.2016, 22:32

Nicht immer ist kaufen besser und günstiger. Z.B. Habe ich bisher noch keine kaufbare Rolladensteuerung für Terrassentüren gefunden, die einen nicht plötzlich aussperrt. Meine kann das, sie fährt den Rolladen nur ca. 10 cm runter und wartet dann 5 Minuten, bevor er ganz runter fährt. Reicht zumindest, um auch von der Terrasse des Nachbarn noch gemütlich rüber zu laufen, rein zu gehen und das Knöpfchen für "Hoch" zu drücken, damit er oben bleibt. :wink:

Und eine fertige Nebenuhrsteuerung/Hauptuhr ist auch recht teuer und kann fast nichts oder ist noch teurer. Auch hier lohnt sich ein Eigenbau.

Bei Funk versuche ich einen Eigenbau hingegen erst gar nicht, ich kenne mich nicht wirklich mit HF-Technik aus und habe auch nicht die Messgeräte um sicherzustellen, dass das Teil so auch richtig im erlaubten Frequenzbereich mit erlaubter Stärke sendet. Hier verwende ich passende Module, das ist einfacher, sicherer und oftmals auch günstiger. Ich kann ja dennoch den Bastelspaß für den Teil um das Modul haben. Und teilweise beziehe ich auch meine Module aus anderen Geräten. Möchte mir gerne eine WiiMote in die Maus einbauen, um damit auch ein bisschen herumzuspielen (Beschleunigungssensor, 11 (evtl. auch 12) Zusatztasten, Vibrationsmotor und 4 LEDs. Evtl. auch noch nen Lautsprecher, eine IR-Kamera und einen I2C-Bus (Weiß noch nicht, wie nützlich das ist und ob es hinein passt). Meine Nachbau-WiiMote hat eine kleine Platine drauf, die vermutlich den Bluetooth-Chip mit Beschleunigungssensor verbaut hat, das könnte passen (muss aber nicht).

Auch mit einem RaspberryPi kann man tolle Dinge bauen, gibt hier einfache Tutorials. Erweiterungsplatinen mit Spielraum für Eigenkonstruktionen gibt es auch. Aber es ist eher Softwareseitig ein Aufwand.
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Re: HuHu

Beitragvon Woody » 25.08.2016, 02:17

:D
Tim Sasdrich hat geschrieben:(...) ich kenne mich nicht wirklich mit HF-Technik aus und habe auch nicht die Messgeräte um sicherzustellen, dass das Teil so auch richtig im erlaubten Frequenzbereich mit erlaubter Stärke sendet (...)
Gut so! Es ist zwar leicht, einfache Sender und Empfänger zu bauen, die die gewünschten Kriterien erfüllen, das Problem
ist aber: Selbstbau von HF-Sendern ist grundsätzlich illegal, sofern man nicht über eine Amateurfunklizenz verfügt!!
Nun gibt es sicher einige "Nischen", die man Nutzen könnte, z.B. die im RC-Modellbau verwendeten Frequenzen. Hier wird nicht
allzu stark überwacht. Aber: Ich würde auch hier vom Eigenbau abraten, denn das erfordert entsprechende Kenntnisse
der Signalfilterung. Z.B. kann ein Signal abgestrahlt bei 27 MHz (früher oft benutzte RC-Frequenz) durchaus bei 27 x 4 = 108
MHz durchknallen. Ganz sicher hätte man da binnen weniger Tage die Bundesnetzagentur am Hals, und die mögen das gar nicht,
wenn im UKW-Rundfunkbereich Störungen auftreten, mal ganz abgesehen von den Nachbarn. Und das kann dann sehr sehr
teuer werden (Darum auch: Finger weg von irgendwelchen Sendern, die im Netz kursieren! Die meisten sind zwar sowieso
Schrott, wurschteln aber noch dazu fast ausschließlich im UKW-Rundfunkbereich herum, ätzend!!!).
Fazit: Wenn schon Sender, dann legal. Der Aufwand für den Eigenbau lohnt meiner Meinung nach so oder so nicht, wenn
man -wie gesagt- nicht Amateurfunk im QRP-Bereich betreiben will! Aber da wären wir schon wieder bei ganz anderen
Frequenzen...

G.R.
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Re: HuHu

Beitragvon alterhase » 25.08.2016, 07:02

...Z.B. kann ein Signal abgestrahlt bei 27 MHz (früher oft benutzte RC-Frequenz) durchaus bei 27 x 4 = 108...
...und mit der 5. Harmonischen bist bussifein im Flugfunkbereich. 8)

Da brauchst dann nurmehr "arabisch" klingend ins Mikro brabbeln und schon genießt du größte Aufmerksamkeit. :mrgreen:
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: HuHu

Beitragvon Tim Sasdrich » 26.08.2016, 08:14

Eine weitere Sache ist natürlich noch die Störsicherheit/Fehlerkorrektur/Signalerkennung. Die HC11 Module haben das mit drin, sind bidirektional und dafür recht günstig. Bei passender Einstellung merke ich nichtmal, dass die anstatt einer UART-Leitung verwendet wurden (Ebenfalls HC05&HC06 zusammen). Allerdings habe ich evtl. nicht nur Funk, sondern gleich noch eine Pegelwandlung oder auch unterschiedliche Baudraten usw., da lohnt sich der Eigenbau erst recht nichtmal.

Ich schätze auf dem Weg zum Amateurfunker lernt man so viel, das zu beachten ist, dass man danach keinen Sender mehr selbst bauen möchte. Zumindest nicht ohne die Messgeräte zu haben.

Und ich denke ein Eigenbau ist nicht nur illegal, teuer und noch teurer, wenn man erwischt wird, sondern kann theoretisch auch Menschenleben gefährden. Z.B. wenn der Notarzt/Rettungshubschrauber den Einsatzort nicht richtig mitbekommt und unnötig mehrfach fragen muss. Ich glaube, da ist wirklich besser, man lässt die Finger davon, wenn man keine Ahnung hat.

Sender und Empfänger gibt es zusammen mit Plastikauto, Batterien beim lokalen Spielwarenhändler ab 10€. Und die Ausgänge des Empfängers können direkt einen Motor oder auch ein Relais antreiben. Wechselschalter und 2 RC-Glieder an den Sender, Bistabiles Relais an den Empfänger und es wird ein Schalter-/Taster-Zustand übermittelt. Läuft bei mir mit geschätzt 5 Betätigungen am Tag seit 2 Jahren mit der ersten Batterieladung im Sender. Der Empfänger hängt am Netzteil. Wenn ich meinen Arbeitsplatz verlasse, geht kurz darauf das Lich aus. Zur Erkennung hab ich einen Bewegungsmelder und die besagte Funk-Übermittlung eines im Drehstuhl angebrachten Endschalters. Und das Auto fährt weiterhin, allerdings nur noch vollgas geradeaus, sobald man den Schalter umlegt. Toll für Wettrennen mit anderen Autos. Ein Kumpel hat einen RC-Monstertruck mit Verbrennungsmotor und überfuhr meine so umgebauten Autos damit immer gerne. Die Karrosserie machte dies zwar meist nicht lange mit, aber Batteriehalter, Schalter und Motor überlebten immer.
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Re: HuHu

Beitragvon Woody » 29.08.2016, 00:13

:D
Hi Tim,
Tim Sasdrich hat geschrieben:(...) Ich schätze auf dem Weg zum Amateurfunker lernt man so viel, das zu beachten ist, dass man danach keinen Sender mehr selbst bauen möchte. Zumindest nicht ohne die Messgeräte zu haben.
Neeh, eigentlich ist das Gegenteil ist der Fall!
Mit dem Erlernten und dem Wunsch jenseits von Smartphone und Internet mit Gleichgesinnten persönlich in Verbindung zu
treten, stachelt den Selbstbau eher an. Aber richtig: Gescheite Messgeräte braucht es schon! Wie immer in der Elektronik,
besonders aber im HF-Bereich.
Nenne aber niemals einen Funkamateur Amateurfunker, das wird er Dir übel nehmen... :wink: denn die meisten von denen
sind echte Profis!
Für die Einsteigerlizenz (heutige Klasse E) benötigt man schon erhebliche Grundkenntnisse in der Elektronik, ist aber für
den -sagen wir mal- gehobenen Durchschnitts-Hobby-Elektroniker durchaus zu leisten. Sehr viel schwieriger ist aus meiner
Sicht der Bereich Betriebstechnik und Vorschriften (nicht zuletzt weil ich mir ungern Vorschriften machen lasse :mrgreen: )!
Aber mit einer Lizenz ist es dann absolut nicht mehr so teuer auch im Eigenbau taugliche Geräte herzustellen, und zwar
deutlich günstiger als so manches gleichwertige Fertiggerät. Natürlich nicht direkt vergleichbar, wie hier:
Profi- und Selbstbaufunke.jpg
Aber von dem, was erreicht werden soll durchaus ebenbürtig, nur dass das Gerät links
weit über 3000,- € kostet aber man das Gerät rechts schon für weit unter 300 € zusammenfriemeln kann.
Noch was: Amateurfunk ist in einem Fall, wie er in letzter Zeit
häufig diskutiert wird und war häufig schon in früheren Katastrophenfällen lebenswichtig: Nix Telefon, nix Netzverbindung,
nix mehr Strom (außer aus einem geladenen Akku), was bleibt noch? Jepp!!!

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Re: HuHu

Beitragvon Tim Sasdrich » 29.08.2016, 01:28

Woody hat geschrieben:Nenne aber niemals einen Funkamateur Amateurfunker, das wird er Dir übel nehmen... denn die meisten von denen sind echte Profis!
:oops: Oh, kleiner Unterschied, den ich nicht kannte. Es sind ja nur die 2 Wörter vertauscht. :mrgreen: Aber die Bedeutung ist doch sehr unterschiedlich. Demnach bin ich also Amateurfunker, wenn ich mein Walkie-Talkie einschalte und verwende. :roll: Auf dem Weg dort hin lernt man natürlich quasi nichts über Funktechnik. Ich meinte demnach also einen Funkamateur.

Aber aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es für mich nichts besonderes mehr ist, eine Steckdose kurz zu schließen. Früher durfte ich nicht, nun bin ich Systemelektroniker und möchte es nicht mehr, da ist aus der Theorie weiß, was passiert: Es knallt, Funkt (Funken können zumindest im Auge gefährlich sein), es Besteht die Möglichkeit des Zusammenschweißens der Drähte und es ist gefährlich (geht ja nur mit nicht-isolierten, unter Strom stehenden Drähten) und haut im Normalfall nur die Sicherung raus. Sollte es nicht die Sicherung raushauen und die Drähte zusammenschweißen kann auch noch die Leitung ein Feuer auslösen. Und zudem darf ich es trotz Ausbildung nicht machen, denn es verstößt gegen die 5 Sicherheitsregeln, auch wenn die 4. "Erden und Kurzschließen" ist. Ich muss ja schließlich mit Schritt 1 Anfangen.

Und auch viele andere als Laie toll klingende Ideen finde ich als Fachkraft in diesem Bereich nicht mehr interessant.
Aber wenn ich schon immer mal eine eigene Schaltung bauen und Platinen entwerfen wollte usw. ist die Ausbildung natürlich gut und wichtig, ich habe da vieles gelernt. Als Kind gelernt, dass man Litzen verlötet, wenn man sie in eine Schraubklemme steckt, in der Ausbildung dann, dass dies falsch ist, da Lötzinn unter dem Druck mit der Zeit nachgibt, sich der Übergangswiderstand erhöht und es zum Brand kommen kann. Besser direkt verschrauben als erst verlöten, richtig ist es hier aber nur mit Aderendhülse. Alternativ spezielle Klemmen verwenden, die für Litzen zugelassen sind, diese sind meist mit Federklemmtechnik.
Aber ich gehe inzwischen auch nicht mehr hin und nehme Chefs Schaltungen, versuche sie nachzustöpseln und schließe sie an 9V an.
Ich schaue mir den Schaltplan an, versuche diesen nachzuvollziehen, überprüfe beim Verbinden ob das richtig ist (Anstatt Löcher zu zählen muss der Draht z.B. an die Basis des Transistors) und beim Anschließen wird ein Netzteil mit Strombegrenzung sowie auch richtigen Ist-Wert-Angaben verwendet, damit nichts einfach so abraucht. Und beim Aufbau auf Platine wird der ein oder andere sinnvolle Messpunkt vorgesehen.

Ebenso wird ein Funkamateur wohl nicht einfach so eine Schaltung aus einem Facebookvideo nachbauen ohne sich den Schaltplan angesehen und verstanden zu haben. Und sollte er einen Fehler sehen, wird er ihn auch nicht nachbauen sondern beheben oder eine andere Quelle suchen - Oder gleich einen komplett eigenen Schaltplan entwerfen. Hoffe ich zumindest. Ich baue auch keinen Dimmer nach, bei dem sie mit 230 V direkt auf ein Steckboard gehen, denn jeder Profi weiß, dass die Dinger nur für bis zu 30 V zugelassen sind. Für 230 V kann ich dort den Isolationswiderstand nicht einhalten, da das Steckboard viele mit gebogenem Blech ausgefüllte Kammern besitzt, die voneinander nur durch je einige µm Plastik und von der Bodenplatte durch ein bisschen Kleber getrennt sind. Für HF sind Steckboards wohl ebenso nicht geeignet, da sich hier Plattenkondensatoren bilden. Aber manche Laien wissen das nicht und machen dann auch noch ein Tutorial dazu. Bei ihrem Steckboard hatten sie Glück, also funktionier es mit allen, stimmt nicht grundsätzlich. Bei HF ist sogar noch die Leitungsführung und Materialstärke des Kupfers auf der Platine wichtig, wenn ich z.B. eine 50 Ω-Leitung möchte (mein Projekt mit BluetoothLowEnergy scheiterte an der angedachten Antennenumschaltung durch Lötbrücken).
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Re: HuHu

Beitragvon Woody » 29.08.2016, 03:51

:D
Tim Sasdrich hat geschrieben: (...) Aber aus meiner Erfahrung weiß ich, dass es für mich nichts besonderes mehr ist, eine Steckdose kurz zu schließen (...)
Hihi, für mich schon! Steckdose rein, Steckdose raus, ließ sich nichts kurzschließen.
Erst als ich die Drähtchen hinter der Steckdose entdeckt habe (so mit 5 Jahren) und mir mein Papi vorher erklärt hat, wie
ein Stromkreis funktioniert (würde er wahrscheinlich heute noch bereuen, wenn er noch leben würde), habe ich mal auf einer
Geburtstagsfeier meiner Eltern einfach mal diese furchtbar laute Musik in den Griff zu bekommen versucht. Beatles, Rolling Stones... die ich heute liebe...
Aaaaalso: Draht musste her! Gut soweit :wink: Der Gedanke, dass ich hierbei draufgehen könnte kam mir nicht. Ab damit
in die Steckdose, wie beim Stricken, ein links ein rechts 8) Jepp! Sofort war Ruhe. Was macht Woody? Er zwirbelt den Draht
erst mal von beiden Polen wieder ab. Mittlerweile war man gemeinhin und übereinstimmend auf die Idee gekommen, dass
wohl eine Sicherung herausgeflogen ist. Oh ja 8)!! Und ab ging die Musik wieder :?
Woody wieder genervt... Ab mit dem Draht ins eine Ende... und vor dem fast Krankenhausaufenthalt hätte ich ihn wohl
auch am anderen Ende reingestöpselt. Nur... irgendwie war ich plötzlich etwas zittrig... :mrgreen:

Ja, das sind so (z.T. schmerzhafte) Erinnerungen, aber so habe ich ganz praktisch erforscht, wie ein Stromkreis funktioniert,
besonders wenn ich als "Lastwiderstand" dazwischen sitze. Mein Vater hat mich aber trotzdem nicht aufgegeben
und mir versucht alles über CMOS beizubringen, was er wusste (war ich natürlich schon 5-7 Jahre älter)...
Und so versuche ich mich seit einigen Jahren nicht ohne Sentimentalität in CMOS wieder einzuarbeiten.

Nicht immer gut, zugegeben, aber mit Respekt!!!

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Re: HuHu

Beitragvon dussel07 » 29.08.2016, 08:38

Hier mal kurz zurück zum vorherigen Beitrag -> Amateurfunker vs Funkamateur
"zur Völkerverständigung"
na das ist doch mal eine Ansage!
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Re: HuHu

Beitragvon alterhase » 29.08.2016, 19:31

Eröffnung der Berliner Funkausstellung 1930

Albert Einstein
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Re: HuHu

Beitragvon Woody » 30.08.2016, 04:42

:D
@alterhase: Prima Ansprache von Herrn Einstein, hätte es kaum besser ablesen können :wink:

dussel07 hat geschrieben:(...) "zur Völkerverständigung" na das ist doch mal eine Ansage!(...)
Hier braucht es keine Ansage! Weil es bei diesem "Hobby" wurscht ist, ob der "Gesprächspartner"
(im für mich ungünstigeren Fall "Morsepartner") in Moskau, New York, Istanbul oder sonst wo sitzt.
Man hat einfach eine gemeinsame Sprache, gemeinsame Interessen über die man sich weltweit austauscht.
Hier gibt es auch keine Vorurteile, keine ethnischen, politischen oder religiösen Schranken!!!
Der Hindu aus Bombay quatscht genau so gern mit dem Moslem in Pakistan, wie mit einem "Christen"
irgendwo in Europa.
Ja, genau genommen ist das gelebte Völkerverständigung!!! Es geht einzig und allein darum Gemeinsamkeiten zu
finden und nicht Differenzen!!! Und die Kennung drückt ein bisschen aus, dass jeder Mensch einzigartig ist, weil
sie weltweit nur einmal und eindeutig erteilt wird.
Und darum werde ich versuchen, auch gegen alle widrigen gesundheitlichen Einschränkungen hier am Ball zu bleiben.
Dieses Jahr wird´s sicher nicht mehr klappen, aber ich peile so in etwa Spätsommer/Herbst nächstes Jahr für die
Prüfung an.

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Re: HuHu

Beitragvon alterhase » 30.08.2016, 19:23

...Prima Ansprache von Herrn Einstein, ...
...vor allem der Teil mit der Kuh. ...der hat es mir besonders angetan.
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Re: HuHu

Beitragvon Woody » 30.08.2016, 22:26

:lol:
Ja, die Kuh macht muh, ansonsten ist ihr alles soweit wurscht! Manchmal wünsche ich mir,
ich wäre auch eine Kuh. :wink:
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