TL431

Was soll verbessert oder ergänzt werden? Hier kann man es rauslassen

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Re: TL431

Beitragvon alterhase » 21.09.2014, 15:48

FET hat geschrieben:...So hat das, mit einer simmulierten Temperatur, zu sein = gleiche Anfangsbedingungen und vor Allem aber gilt = Änderung für Alle oder Ma.l halten. ...
Du bist einem Irrtum aufgesessen. Der Temperaturbereich bis 70°C gilt für die Umgebungstemperatur. So ein IC hat lt. Datenblatt einen thermischen Widerstand von der Sperrschicht an die Umgebung von 120°C/W das bedeutet:
Wenn der IC nur 1/3W umsetzt, so hat die Sperrschicht (bei 70°C Umgebungstemperatur) um 40°C mehr. ...also 110°C ...die Sperrschichten halten 115°C aus.
TL081 max.PNG
Der Auszug stammt aus dem TL081 Datenblatt von National kannst nachlesen.
Dass für das thermische Verhalten eines Bauteils die Bauteil- bzw. Sperrschicht- (Junction-) -temperatur ausschlaggebend ist, sollte klar sein. Deshalb wird diese simuliert.

Wie kommst du auf die Idee, dass LTspice nicht alle Bauteile auf Temperatur bringt? ...das ".op"? ...falls dich das verwirrt hat, ist eine Spice-Direktive, dass der "Operation Point" errechnet werden soll. Das ist der DC Arbeitspunkt.



@Woody:
Von wo weißt du die Induktivität deiner Spule? Für den Frequenzbereich sind 1µH und 30pF .... 0,1µH zu 300pF passende Werte. Wenn ich deine Zahlen "5mm Kern 11/12 Windungen auf das Experiment beziehe komme ich auf grob 300nH zu 100pF und nehme an, dass du die Spule selbst gewickelt hast. ... Wie hast du die Induktivität gemessen?
Die Schwingkreisformel und LTspice stimmen fast überein, schreibst du. Kann sein dass vielleicht die Spule einen anderen Wert hatte als du angenommen hast? Die Formeln für die einlagige Zylinderspule sind ja nur Näherungsformeln.

Info: 1cm Schaltdraht 0,5mm² hat ca. 12nH die Kontaktleisten eines Steckbretts ca. 0,5 bis 1,5pF zum Nachbarn. Da kommt schon was zusammen.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: TL431

Beitragvon Woody » 23.09.2014, 00:33

:D
alterhase hat geschrieben:Von wo weißt du die Induktivität deiner Spule? Für den Frequenzbereich sind 1µH und 30pF .... 0,1µH zu 300pF passende Werte. Wenn ich deine Zahlen "5mm Kern 11/12 Windungen auf das Experiment beziehe komme ich auf grob 300nH zu 100pF und nehme an, dass du die Spule selbst gewickelt hast. ... Wie hast du die Induktivität gemessen?
Die Schwingkreisformel und LTspice stimmen fast überein, schreibst du. Kann sein dass vielleicht die Spule einen anderen Wert hatte als du angenommen hast? Die Formeln für die einlagige Zylinderspule sind ja nur Näherungsformeln.
@alterhase: Sag´ ich doch!!! Also: Faustformel für Empfänger- und Senderbau ist: Die Anzahl der Windungen um einen Kern mit Ø 5 mm ist (natürlich nur ganz grob!) abhängig vom Band in dem ich empfangen oder senden möchte.
Also im 11m-Band etwa 11 Windungen (0.8mm Ø Silberdraht), im 80m-Band etwa 80 Windungen etc. ...
Messen kann ich die Induktivität leider nicht, dazu fehlen mir (noch) die geeigneten Mittel. Mit der berühmten Formel für eine zylindrische Spule:
Luftspule.jpg
Luftspule.jpg (30.73 KiB) 4027-mal betrachtet
bin ich bei etwa 244 nH (theoretisch (!)) herausgekommen (man entschuldige bitte die etwas schludrige Malerei!).
Ich will das Forum nicht mit zu viel Mathematik strapazieren! Nachdem ich die theoretische Induktivität hatte, musste ich Herrn Thomson (<-guckst Du z.B. hier) bitten ( :wink: ),
mir auszurechnen welche Kapazität ich bei 27 MHz benötige und bin auf etwa 40 pF gekommen. Ideal, weil die gängigen Drehkos genau in diesem
Bereich liegen (haben je zwei Mittelwellen und UKW Drehkos eingebaut). Also das Ganze zusammengefriemelt, und siehe da (wie gesagt): Lag um
10 MHz (±) daneben.
Aber so ist das eben mit Theorie und Praxis. Gibt´s eben noch eine Windung weniger, und/oder die Kapazität wird etwas gesenkt (so etwa 2.7 pF in Reihe)
und dann mal wieder schauen, vielleicht nächsten Monat...
Momentan wurschtel ich übrigens an was ganz Anderem herum: Weihnachten steht fast vor der Tür (ächz :mrgreen: :roll: ). Habe meiner Freundin zu Weihnachten einen
elektronischen 3D-Weihnachtsbaum versprochen (von oben nach unten: 1 - 3 - 5 - 7 LED´s) und natürlich ohne µC !!), der nicht hektisch herumblinkt,
sondern eben "soft" blinkt! Ich denke der Phasenschieberoszillator, wäre ein guter Ansatz (?!). Oder?

G.R.
Warum wohl werden Teleskope auf der Suche nach "intelligentem Leben" von der Erde weg ausgerichtet ;) ??
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Re: TL431

Beitragvon alterhase » 23.09.2014, 09:44

Wenn ich da weiterstochern darf, dann stelle ich einmal eine Vermutung auf:

Du hast D=5mm L=12,5mm und n=11 gerechnet. da kommen etwa 242nH heraus. um damit 27 MHz zu treffen brauchst du 140pF
LC-Kreis 1.PNG
LC-Kreis 1.PNG (9.5 KiB) 4017-mal betrachtet

Da Rechentool stammt von B. Kainkas Seite. Kennst du sicher eh.

Der Fehler ist, du hast dich hier möglicherweise von Walter Röhrich (Gas, Wasser, Scheisse) inspirieren lassen und den Innendurchmesser der Spule zur Berechnung herangezogen.
Info: Darüber bin ich lange Zeit gestolpert. :oops: Ein Zollrohr hat eine lichte Weite von 1 Zoll und einen Gewinde von ca. 33mm ... ich hab immer die falschen Fittinge eingeramscht.

Richtig für EM ist der mittlerte Durchmesser, also Kern + Drahtdurchmesser = 5,8.
LC-Kreis 2.PNG
LC-Kreis 2.PNG (9.53 KiB) 4017-mal betrachtet


Soweit die Theorie, nun die Praxis, der Draht springt nochmal auf -Federwirkung der mittlere Durchmesser wird also größer sein als der Kern+ Drahtdurchmesser. ... das sind dann auch wieder einige 1/10mm.
LC-Kreis 3.PNG
LC-Kreis 3.PNG (9.22 KiB) 4017-mal betrachtet


Da kommen wir doch fast schon hin. Den Rest erledigen die Parasitären.

Soweit meine Vermutung zur Abweichung.

Zum L-Messgerät:
Auf Kainkas Seite gibts auch einen emittergekoppelten Oszillator, der weder angezapfte Spule noch geteilten Kondensator braucht. 2 Transistoren und ein oder zwei Widerstände.
Ich hab mir sowas ähnliches in grauer Vorzeit mit Röhren aufgebaut (100MHz gingen locker mit Drahtschleife) und so mit bekannter Kapazität und Zähler die Frequenz gemessen und daraus die Induktivität errechnet. ... das ist recht gut gegangen. Besser ist es Frequenz mit Kondensator und 2. Frequenz mit bekanntem Kondensator zugeschaltet zu messen. (Reichelt hat 1% Glimmerkondensatoren) Die Rechnerei ist halt mühevoller aber das Ergebnis genauer.

zum LED Weihnachtsbaum:
Hab sowas mit Rainbow LEDs realisiert allerdings nur 2D würde sich auch in 3D gut machen und ist rasch und sicher, ohne Entwicklungsorgie, aufgebaut.
Es gibt anscheinend auch einfärbige "Blink" LEDs die sanft an und abschwellen. Einige meiner Messgeräte haben sowas im Standby Modus, damit man den Netzschalter besser findet. ... Ist vielleicht ein Tip.
LEDs lassen sich weder mit Strom noch mit Spannung schön in der Helligkeit modulieren. ... da wäre PWM angesagt ... mit allen Konsequenzen. :mrgreen:
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Re: TL431

Beitragvon Woody » 24.09.2014, 22:22

:D
alterhase hat geschrieben: (...)Wenn ich da weiterstochern darf (...)
Freilich darfst Du!
Ich hab´ natürlich den Außendurchmesser der Spule zugrunde gelegt, bei 0.8 mm Draht waren das
nach meiner Berechnung 6.6 mm (nicht 5.8 mm) gesamt Diameter. Komme also auf eine Querschnittsfläche
von (A = π x d²) von etwa 15 mm² ... usw. usf. Eingesetzt in obiger Gleichung ...blablabla... bin ich bei
rund 245 nH rausgekommen. Das Ganze wieder eingesetzt bei "Thomson" ...blablabla..., nach C aufgelöst
hat mir eine erforderliche Kapazität für den Schwingkreis von rund 40 pF rausgeworfen.
@alterhase: Bei Deinen berechneten 140 pF hätte ich im Frequenzbereich mit meinen (praktischen) Werten weit oberhalb
von 27 MHz (fast schon im UKW-Bereich) sitzen müssen! Das Gegenteil war aber der Fall! Wie gesagt, ich saß grob etwa im
15m-Band.
Egal! Ich rechne nochmal in Ruhe nach, nehme ansonsten Praxis-Werte einer schon vorhandenen Schaltung
(man muss ja nicht das Rad neu erfinden :wink: ), und will ohnehin das Ganze Quarz-stabilisieren...
Es ging letztlich nur darum, dass die Simulationen durchaus deutlich von der Praxis abweichen können, und das
haben sie letztlich klar getan!

Was den 3D-Weihnachtsbaum betrifft, könnten wir (ich) an anderer Stelle einen neuen thread aufmachen... Wenn ihr mir
versprecht, dass dann kein Mammutbaum daraus wird :mrgreen: :wink:

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Re: TL431

Beitragvon alterhase » 24.09.2014, 23:19

...blablabla..., nach C aufgelöst
hat mir eine erforderliche Kapazität für den Schwingkreis von rund 40 pF rausgeworfen...
Da liegt der Wurm drin. Meine ca. 140 pF stimmen schon.
... Bei Deinen berechneten 140 pF hätte ich im Frequenzbereich mit meinen (praktischen) Werten weit oberhalb von 27 MHz (fast schon im UKW-Bereich) sitzen müssen!
Nein Woody!
Merksatz: Je größer der Eimer umso länger dauert es bis er voll ist. Größeres C = kleinere Frequenz
UKW 88 bis 108 MHz = ca. 3m ... liegt oberhalb vom 11m Band ... f=1/(2*Pi*SQR(C*L))
Du hast einen Oszillator für >50 MHz gebaut und dein Zähler hat sich verzählt. ...das kommt vor, wenn das Signal verbrummt ist oder schwächelt. Vielleicht auch ein Zähler Überlauf? Wer misst, misst Mist.

...Es ging letztlich nur darum, dass die Simulationen durchaus deutlich von der Praxis abweichen können, und das haben sie letztlich klar getan!...
Davon hast du mich nicht überzeugt. Das war nicht "Praxis" sondern ein "Kunstfehler" deinerseits. :wink:

...Egal! Ich rechne nochmal in Ruhe nach, nehme ansonsten Praxis-Werte einer schon vorhandenen Schaltung...
Das ist eine gute Idee. und ein Rechentool oder eine Tabelle zur Kontrolle.
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Re: TL431

Beitragvon alterhase » 25.09.2014, 08:04

Nachtrag:
Beim Lesen deiner Ausführungen beschleicht mich das Gefühl, dass du das mit den Kondensatoren noch nicht so ganz verinnerlicht hast.
...Aber so ist das eben mit Theorie und Praxis. Gibt´s eben noch eine Windung weniger, und/oder die Kapazität wird etwas gesenkt (so etwa 2.7 pF in Reihe)...
Das bei 40pF :shock:

Ich hab dir in grauer Vorzeit (im Luftdrehkondensator-Thread) einen Link zur HF-Tapete angegeben und ein Nomogramm zur Berechnung parallelgeschalteter Widerstände, Induktivitäten bzw. seriell geschalteter Kapazitäten gezeichnet.
Deine Antwort war ein laues Witzchen.
...Übrigens rechne ich normalerweise auch nicht selbst, dafür habe ich meinen Taschenrechner :mrgreen: ,
die "Tapeten" nehmen mir zuviel Platz weg :wink: ...
...vielleicht solltest du sie dennoch von Zeit zu Zeit verwenden, nur um zu sehen, ob dein "Taschenrechner" :wink: nicht heimlich Unfug treibt. :mrgreen:

Nomogramm CLf

Edit:
...Komme also auf eine Querschnittsfläche von (A = π x d²) von etwa 15 mm² ... usw. usf. ...
Früher waren deine Scherze auch besser. Nach deiner Formel kommen ca. 137 mm² heraus.
Ich komm auf: A = (d² pi)/4 = 34,2 mm²
Kreisfächenberechnung
Schadet ja nix wenn man "naturwissenschaftliche" Berechnungen durch unabhängige Kontrolle absichern lässt. ... :mrgreen:

... die Länge der Spule verschweigst du weiter. :)
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Re: TL431

Beitragvon Woody » 28.09.2014, 23:39

:D
alterhase hat geschrieben: (...) Beim Lesen deiner Ausführungen beschleicht mich das Gefühl, dass du das mit den Kondensatoren noch nicht so ganz verinnerlicht hast. (...)

Na hörn´ se ma! Freilich habe ich keinen festen Kondensator verwendet, sondern einen Trimmer mit 4,5 - 70 pf (laut
Herstelleranaben). Mein empfindsames Seelchen hat Deine Ansprache übrigen als ziemlich arrogant und herablassend
empfunden :cry:
Die Normenreihe bei C´s und R´s ist mir durchaus ein Begriff :( , soviel solltest Du mir schon noch zutrauen, auch
wenn ich "elektronisch" jetzt eine ganze Weile pausiert habe...
Ausserdem hast Du mich (ob bewusst oder unbewusst) falsch verstanden. Für alle erst (nochmal) die Schwingungsgleichung:
Thomson.jpg
Thomson.jpg (11.82 KiB) 3940-mal betrachtet

alterhase hat geschrieben: (...) ]Merksatz: Je größer der Eimer umso länger dauert es bis er voll ist. Größeres C = kleinere Frequenz (...)
Mein Reden!!!
Wenn Du in der Theorie mit C =140 pF bei f ~ 27 MHz landest, müsste ich mit der praktischen Schaltung bei Verwendung
von ~ < 39 pF deutlich höher in der Frequenz gelandet sein (je kleiner L und C, desto höher die Frequenz, stehen im
Nenner :wink: ).
Aber das Gegenteil war, wie gesagt, der Fall! Und im Gegensatz zu Oberwellen habe ich noch nix von Unterwellen gehört :mrgreen:
Kann natürlich sein, dass der Spruch "Wer misst, misst Mist" hier seine Berechtigung bewiesen hat.
Das bedeutet aber immer noch nicht, dass die Theorie über die Praxis zu stellen ist...

G.R.

Nachtrag: Länge der Spule ~ 15mm
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Re: TL431

Beitragvon alterhase » 29.09.2014, 05:06

...Wenn Du in der Theorie mit C =140 pF bei f ~ 27 MHz landest, müsste ich mit der praktischen Schaltung bei Verwendung
von ~ < 39 pF deutlich höher in der Frequenz gelandet sein (je kleiner L und C, desto höher die Frequenz, stehen im Nenner :wink: ).
Aber das Gegenteil war, wie gesagt, der Fall! Und im Gegensatz zu Oberwellen habe ich noch nix von Unterwellen gehört :mrgreen:
Kann natürlich sein, dass der Spruch "Wer misst, misst Mist" hier seine Berechtigung bewiesen hat.
Das bedeutet aber immer noch nicht, dass die Theorie über die Praxis zu stellen ist...

Die Wahrscheinlichkeit dass du einen Fehler in der Praxis gemacht hast ist ungleich höher, als dass die Theorie, nach der bereits seit 100 Jahren Oszillatoren gebaut werden nicht stimmt.

Wo und wie hast du die Frequenz gemessen? Schaltung? Stelle an der du das Zählerkabel angelegt hast? Länge Art? Vielleicht hast du den Oszillator damit verstimmt? ... langsam halte ich es sogar für möglich, dass du das Zählerkabel an den Schwingkreis gelegt hast.

...Du hast einen Oszillator für >50 MHz gebaut und dein Zähler hat sich verzählt. ...das kommt vor, wenn das Signal verbrummt ist oder schwächelt. Vielleicht auch ein Zähler Überlauf? Wer misst, misst Mist. ...

Ich hab jedenfalls einen Oszillator mit etwa deinen Spulendaten (allerdings 1,5mm² CU-Draht) und 150pF aufgebaut, der im 27 MHz Bereich schwingt. Wickeldorn = 5mm d= 1,1mm --> D=6,5mm l= 16mm n= 10,5 --> L = ca. 0,3µH "gemessen :roll: "
C = 142pF gemessen
Berechnung:
27.MHz Berechnung.PNG

Ausführung:
27.2MHz.jpg
Emittergekoppelter Oszillator T1,2=BC546B R1=10k Ub=15V
Messung:
27.2MHz.png
(Angekopplung mit TVB-T Antenne deren Verlängerungsspule oben im Bild zu sehen ist.)

Theorie : Praxis = 27,09 : 27,29 :)
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Re: TL431

Beitragvon alterhase » 29.09.2014, 08:44

Woody hat geschrieben:...Ausserdem hast Du mich (ob bewusst oder unbewusst) falsch verstanden. Für alle erst (nochmal) die Schwingungsgleichung:
Thomson.jpg
inwiefern?
f = 1/(2*Pi*SQR(C*L))
anders aufgeschrieben.

:!: Wenn ich bei der Thomsonschen Schwingungsformel 245 nH und 40 pF einsetze komme ich auf ca. 50 MHz. ... also kannst du nach Umstellen der Formel bei fo = 27 MHz und L = 245 nH nicht ein C von 40 pF herausbekommen. Es sei denn, entweder Herrn Thomson, Dir, oder mir ist ein Irrtum unterlaufen.

:!: Wenn eine (vorerst unbekannte) Induktivität mit einem Kondensator von 40pF einen Schwingkreis für 27 MHZ ergibt, so ergibt dieselbe mit 140pF keinesfalls einen Schwingkreis im UKW-Bereich (wie du fälschlich geschrieben hast) ...die Resonanzfrequenz liegt in dem Fall weit unterhalb von 27 MHz. ...siehe Eimeranalogie.

:!: Wenn du eine Kapazität mit 40pF etwas verringern willst und willst du 2,7pF in serie schalten. (wie du schreibst) so wird das ein "Bauchfleck" ...damit verringerst du die Kapazität drastisch auf unter 2,5pF Schau dir nochmal die Formel für Kondensatoren in Serie an. 1/Cges = 1/C1+1/C2+ usw.

:!: Zur Kreisfläche: Die Formel A = d² π ist falsch. ...wenn man d mit 6,5 annimmt kommt man auch mit der falschen Formel nicht auf 15mm² sondern grob 6,5x6,5x3,14 = 133mm².
Richtige Formel: A = r² π bzw. A = (d² π) /4 und das korrekte Ergebnis ist etwa 35mm²

Ich weiß, dass das alles nur Flüchtigkeitsfehler deinerseits sind. ...
.... aber ich habe dich nur "...(bewusst oder unbewusst) falsch verstanden...". :roll:

Lies bitte nocheinmal was du ursprünglich geschrieben hast.. ...wie :?: sollte man es denn verstehen?
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: TL431

Beitragvon Woody » 30.09.2014, 01:19

:D
alterhase hat geschrieben: :!: Wenn eine (vorerst unbekannte) Induktivität mit einem Kondensator von 40pF einen Schwingkreis für 27 MHZ ergibt, so ergibt dieselbe mit 140pF keinesfalls einen Schwingkreis im UKW-Bereich
Neeeehhhh!!!! Sag´ ich doch!!!! Langsam glaube ich, Du willst mich nicht verstehen!!!!
Nochmal: Du (=alterhase) setzt für 27 MHz ~140 pF an. Ich (=Woody) habe aber in der Schaltung damals einen Trimmer um die 40 pF verwendet.
Folglich hätte ich dann in der Frequenz weit höher liegen müssen. Und ein letztes Mal: Das Gegenteil war der Fall!
Die Schaltung kann ich Dir (euch) gerne posten, glaube aber sogar, das schon mal irgendwo gemacht zu haben (push-pull (Gegentakt) Oszillator).
Da aber hier Senderschaltungen ungern gesehen werden (zumal mit dieser Leistungsstärke ~ 800 mW - 1 W), muss ich erst Chef um Erlaubnis fragen,
ob ich es darf :wink: :?: :?:
Und ja, ich habe mich bei der neuerlichen Berechnung der Querschnittsfläche vertan. Shit happens! Macht aber nix, denn seinerzeit habe ich es (fast)
sicher nicht. Kein Grund mich hier (wie schon weiter oben auch) als unfähig abzustempeln...
Und jetzt ist aber mal langsam gut hier! Wir sind mit dem Thema ohnehin im falschen Bereich -Also Sebi, schieb´s nach HF-Schaltungen... Äääh, ach so,
gibt´s nicht. Dann vielleicht neben OT einen "fachlich Diverses" einrichten-.
Lieber alterhase, langsam beschleicht mich das Gefühl, Du willst hier den "hws" machen :wink: . Obwohl der natürlich nie detailliert geantwortet hat...
Du wirst meine Meinung ohnehin nicht ändern können: Die Ergebnisse eines Experimentes stehen für mich immer über der Theorie!
(sofern sie sich verifizieren lassen!)
Das bei Experimenten immer mal was schief gehen kann, ist nicht nur mir sonnenklar! Aber ich werde nie (in Worten: Nie!!!) die Experimente der Theorie
anpassen und ich zweifle weit weniger an der Kompetenz eines in der Praxis erfahrenen Menschen, als an einem, der nur herumtheoretisiert!
(Was jetzt nicht gegen Dich geht, denn Deine Fachkompetenz würde ich niemals in Frage stellen!!!)

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Re: TL431

Beitragvon alterhase » 30.09.2014, 11:04

Woody hat geschrieben:... -Also Sebi, schieb´s nach HF-Schaltungen... Äääh, ach so,
gibt´s nicht. Dann vielleicht neben OT einen "fachlich Diverses" einrichten-. ...
Es gibt auch noch die Rubrik: "Elektronikerfehler, die man nicht nachmachen sollte."

In der Lehrwekstätte hat man uns eingebläut:
dass jede Messung das Ergebnis verfälscht.
dass man zu jeder Berechnung die Gegenprobe machen soll.
und dass es keine Hexen gibt. ... nur Gips. :mrgreen:

alterhase hat geschrieben:...Wo und wie hast du die Frequenz gemessen? Schaltung? Stelle an der du das Zählerkabel angelegt hast? Länge Art? Vielleicht hast du den Oszillator damit verstimmt? ... langsam halte ich es sogar für möglich, dass du das Zählerkabel an den Schwingkreis gelegt hast. ..."
:!: Bitte um Feedback :!:

Hast du vor, während und nach dem Frequenzmessen mit dem Empfänger kontrolliert?


Ich denke das Schaltbild ohne Bauteilwerte kannst du getrost hereinstellen.
... natürlich nur dann wenn du Interesse an der Klärung dieses Mysteriums hast.


Den Vergleich mit hws fasse ich als Kompliment auf. Danke! ...für deine Probleme mit ihm kann ich nix.

PS: Wenn bei mir zwischen theoretischen und praktischen Ergebnis eine allzugroße Lücke klafft, frage ich mich erstmal was ich falsch gemacht oder vergessen habe zu beachten. Dazu frische ich die Grundlagen auf und hole mir Rat bei Fachleuten. Lasse einige Zeit verstreichen und probiere es erneut.
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Re: TL431

Beitragvon topas » 30.09.2014, 17:18

Was war noch mal das Thema? Ach ja, Frank wollte den TL431 als Mess-Sender verwenden?? Hhmmm? Oder als Fernsteuerempfänger?? Oder ....? Muss noch mal vorne lesen. :D
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Re: TL431

Beitragvon alterhase » 30.09.2014, 18:02

Topas hat geschrieben:Was war noch mal das Thema?...

Schuld bist nur du. 8) Du wolltest ja eine Referenz für 2,048V :mrgreen: :wink:
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: TL431

Beitragvon topas » 30.09.2014, 18:15

Verstehe! Da kam die Thomsonsche Schwingungsgleichung ins Spiel. :roll: :D 2,5V - 2,048V = 27MHz. Vermutlich steckt eine Tunneldiode im TL431.
topas
 
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Re: TL431

Beitragvon alterhase » 30.09.2014, 18:21

Lass den ollen Thomson. 8)
Darum gehts ja garnicht, sondern um die "riiiesen Kluft" zwischen Theorie und Praxis. :roll:
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