Bistabiler Multivibrator - Es kann nur Einen geben

Moderator: Tim Sasdrich

Re: Bistabiler Multivibrator - Es kann nur Einen geben

Beitragvon alterhase » 30.03.2016, 19:24

Tip:
Am besten, du gewöhnst dir gleich an, immer Potentiale zu messen. Also die schwarze Strippe immer am GND/Minus lassen . Der ist Messbezug (Meeresniveau 8) ). Mit der roten klapperst du alle Schaltungspunkte ab. ...die Potentiale trägst du am besten gleich in den Schaltplan ein. zB. in 2 Farben. ...schwarz wenn die linke LED leuchtet und blau wenn die rechte LED leuchtet. ...kein Zahlenfetischismus! 2 signifikante Stellen genügen 8)

Wenn du Spannungen misst, (also zwischen 2 beliebigen Punkten in der Schaltung) dann am besten mit einer Pfeillinie anzeigen zwischen welchen Punkten du gemessen hast. Ich glaube Norm ist Pfeil nach Minus oder ist´s der GND nähere Punkt?. Tim kann das bestimmt genauer erläutern. :)

Ströme messe ich in so Schaltungen fast nie. Wo´s interessant ist, tu ich vorher einen Widerstand mit zB. 1Ω (Shunt) rein (bevorzugt GND seitig) und messe die mV die daran abfallen.
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Re: Bistabiler Multivibrator - Es kann nur Einen geben

Beitragvon Jumper » 31.03.2016, 11:43

alterhase hat geschrieben:Tip:
Am besten, du gewöhnst dir gleich an, immer Potentiale zu messen. Also die schwarze Strippe immer am GND/Minus lassen . Der ist Messbezug (Meeresniveau 8) ). Mit der roten klapperst du alle Schaltungspunkte ab. ...die Potentiale trägst du am besten gleich in den Schaltplan ein. zB. in 2 Farben. ...schwarz wenn die linke LED leuchtet und blau wenn die rechte LED leuchtet.


Würde ich dann bei einer Reihenschaltung " Ub+ R1 R2 R3 GND" folgende Potenziale messen müssen? Und wenn ich wissen will, wieviel V z.B. an R2 abfallen, muss ich rechnen:
abfallende V an R2 = Potenzial R2 - Potenzial R1 ??

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Ub+ = 9V

                    Ub+         R1   R2     R3   GND
Ohm                          400   300   200
Potenzial(?)  V               9       5      2         0
abfallende V                  4       3      2


alterhase hat geschrieben:Ströme messe ich in so Schaltungen fast nie. Wo´s interessant ist, tu ich vorher einen Widerstand mit zB. 1Ω (Shunt) rein (bevorzugt GND seitig) und messe die mV die daran abfallen.

wofür? Oder rechnest Dir dann den Strom aus? I=U(WIderstand)/R(Widerstand) ... aber der wirkliche Strom stimmt doch dann durch den zusätzlichen Widerstand nicht mehr, I ist zu klein. Oder rechnest Du den Widerstand dann wieder raus?
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Re: Bistabiler Multivibrator - Es kann nur Einen geben

Beitragvon alterhase » 31.03.2016, 11:56

...Würde ich dann bei einer Reihenschaltung folgende Potenziale messen müssen?...
Ja! ...denn nur das ist interessant für zB. eine nachfolgende Schaltung, die an dem Punkt ansetzt. (die Spannung am Widerstand ist nur für den Widerstand selbst, wegen der Spannungsfestigkeit und ggf. Leistungsbemessung interessant.)
...alles andere bezieht sich auf GND. Das ist der Boden auf den alles steht.

Info:
Das hat auch seine Begründung darin, dass es elektronische Messgeräte gibt die bevorzugt gegen GND messen und einspeisen zB. Oszilloskop, Frequenzzähler und Tongenerator. ...und vor allem, dass wenn du kein Bezugspotential hast du sehr bald in Unsicherheiten ...ins messtechnische Trudeln kommst.

...Oder rechnest Du den Widerstand dann wieder raus?...
Normalerweise nicht. Ich wähle den Shunt schon so, dass er messtechnisch unter die Toleranz fällt. Falls er doch ins Gewicht fällt, so ist er ja auch real vorhanden und passt in die Messung. ...nur, wenn ich wissen will, welcher Strom theoretisch fließen würde, dann simuliere ich (=lasse rechnen).
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