Fertiges Netzteil-Modul

Wenn ihr was über bestimmte Bauteile wissen wollt

Moderator: dussel07

Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon Mathias » 17.05.2016, 18:49

Wäre sowas brauchbar für ein kleines Labor-Netzgerät, oder sollte man das besser die Finger lassen ?

http://www.amazon.de/DAOKAI%C2%AE-0-30V ... TTD10TY4QB
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon alterhase » 17.05.2016, 19:19

...Welligkeit der Ausgangsspannung: mindestens 0,01%...
...erreichst du auch ohne großen Aufwand. :mrgreen:

Du brauchst noch Transformator, Gehäuse, Drehknöpfe Kühlkörper und Anzeigegeräte sowie Anschlusskabel Sicherungen und Apparateklemmen ...Frontplatte mit Beschriftung Schalter LED Anzeigen Überstrom Limit . ...deine Arbeitszeit nicht eingerechnet. ...und hast immer noch kein Sicherheitszertifikat.

...Ich schätze, da bist du preislich schnell bei einem Fertiggerät. ...das kannst du dann dem Lieferanten um die "Ohren knallen" wenns nicht hält was es verspricht.

PS: Ein Netzgerät ist für mich ein Werkzeug wie ein Lötkolben oder Schraubenzieher.

Edit:
Was natürlich nicht heißen soll, dass ein Selbstbau wenn schon nicht ökonomisch doch reizvoll und sinnvoll sein kann. Meine beiden Erstanschaffungen waren ein Multimeter und ein reg. Netzteil. ...die verwende ich auch nach ca. 50 Jahren noch gelegentlich.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon dussel07 » 17.05.2016, 19:36

Das ist die Chinakopie von DIESEM Netzteil.
Haben wir hier schon in vielen Beiträgen besprochen.
Siehe zB. HIER
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon alterhase » 17.05.2016, 19:48

Wer kommt auf die Idee, zwei Potis so nah aneinander zu setzen? ...da gehen sich ja keine vernünftigen Drehknöpfe aus :roll:
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon dussel07 » 17.05.2016, 19:50

Da gebe ich Dir Recht.
Das ist bei den China Kopien meistens so. Die haben ein Funktionsgeneratormodul layoutet das kann man definitiv in kein Gehäuse zwängen!
ANFÄNGER!!
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon alterhase » 17.05.2016, 19:56

Siehst du! ...DA bin ich "Patriot"

...da isses mir lieber, jemand aus meiner näheren Umgebung verdient ein par €uronen für die er nicht geschwitzt hat. ...die € kommen nämlich über einige Umwege wieder zu mir.
...doch genug der Ideologie. :wink:
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon Mathias » 17.05.2016, 21:52

Was natürlich nicht heißen soll, dass ein Selbstbau wenn schon nicht ökonomisch doch reizvoll und sinnvoll sein kann.

Der andere Weg, wäre, eine Netzteil von a-z selbst bauen.

alterhase hat geschrieben:Wer kommt auf die Idee, zwei Potis so nah aneinander zu setzen? ...da gehen sich ja keine vernünftigen Drehknöpfe aus :roll:

Das wird das kleinste Problem sein, 6 Litzen, und die Potis sind vernümftig platziert.


Man könnte auch so etwas für den Anfang kaufen.
https://www.reichelt.de/Labornetzgeraet ... KTECH+6085
Aber ein Eigenbau hat auch gewisse Reize.

Was ich übrigens schade finde, es gibt fast keine Geräte mehr mit Analog-Anzeigen.
Das selbe mit den Multimetern.
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon alterhase » 18.05.2016, 10:19

Ich bin auch ein Freund von Analogmessgeräten. ...die gaukeln keine unnötige Genauigkeit vor.
Wobei ein gutes digitales, auch am Basteltisch, seine Daseinsberechtigung hat. ...aktuell hab ich ein analoges EM330 und ein DM3068 in Gebrauch. ...hauptsächlich zum Staubwischen, aber man gönnt sich ja sonst nix. :mrgreen:

3x darfst du raten womit ich 99 % meiner Messungen mache. 8)
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon Mathias » 18.05.2016, 17:34

3x darfst du raten womit ich 99 % meiner Messungen mache.

2x Raten würde genügen. :mrgreen:

Es wird das EM330 sein.

Aber so ein Kasten, für über 800.- würde ich für den Hobby-Gebrauch nie kaufen.

Im Anhang noch mein Profi-Multimeter. :wink:
Dateianhänge
20160518_182822.jpg
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon alterhase » 18.05.2016, 17:52

...würde ich für den Hobby-Gebrauch nie kaufen...
...ich normalerweise auch nicht.

Aber mein Beraterhonorar hier ist so groß, dass ich investieren musste. ...und Investitionen in Werkzeuge und Möglichkeiten sind nie verkehrt. :mrgreen:

Ich hab dafür kein Auto. :wink:
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon Mathias » 19.05.2016, 17:25

Ich hab dafür kein Auto.

Da kann man natürlich sehr viel sparen, aus diesem Grund habe ich fast das kleinste Auto das man kaufen kann.

Wen schon ein teures Messgerät, dann würde ich eher in einen KO investieren.
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon alterhase » 19.05.2016, 18:39

...dann würde ich eher in einen KO investieren. ...
Wenn du damit Kathodenstrahl Oszillograf meinst hast du unbedingt recht. Ein Scope bringt wirklich sehr viel.
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Re: Fertiges Netzteil-Modul

Beitragvon Mathias » 19.05.2016, 18:41

Wenn du damit Kathodenstrahl Oszillograf meinst hast du unbedingt recht.

Genau so was meine ich.
Sagt ihr zu dem nicht auch KO ?

PS: Ich habe gerade festgestellt, das der Oldi im Foto oben noch recht genau ist.
Ich habe ein paar 1% Widerstände probiert. Das war halt noch Qualität. :wink:
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