Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

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Moderator: Sebi

Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon Südhesse » 25.01.2013, 18:37

Ja natürlich. Das sollten auch anklickbare Links sein, Sorry. Irgendwie war ich der Meinung, dass die URL nochmal in Anführungszeichen muss. Das hat dem Forum wohl net gefallen :oops: Habs geändert. Sollte jetzt gehen.
Ich habe mich jetzt mal nach Drosseln für ca. 1A umgeschaut. Ich weiß halt nur nicht, ob man da auf spezielle Eigenheiten achten muss (hat ja wohl einen Grund, dass es welche mit Luft-, Ferrit oder Keramikkern gibt und das dann auch in verschiedenen Layouts).
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon alterhase » 25.01.2013, 18:40

Ich würde Luft bevorzugen. Grund: Keine Sättigung.
Info: Wenn eine Drossel Strommäßig überfordert ist geht sie in die Kernsättigung und verliert einen Teil ihrer induktiven Wirkung.

Ich würde auch Erstere nehmen. Luft wird zu groß :wink:
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon Südhesse » 25.01.2013, 19:06

Das ist dann also die 150µ Funkentstördrossel von R. die du meinst. Die sollte mit 1,8A ja auch nicht so schnelle überfordert sein.
Danke dir.
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon alterhase » 25.01.2013, 19:07

Denke die wirds bringen. Wenns dir auch ins Konzept passt. :wink:
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon Südhesse » 25.01.2013, 19:20

naja, von der Länge her, dürfte sie grade so auf die geplante Breite der Platine passen. Mal sehen, ob die Platine so klein Realisierbar ist, wie gedacht.
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon Südhesse » 27.01.2013, 11:52

Morgen,

ich bin grad dabei, den Platinenaufbau zu planen. Dabei habe ich mir die Frage gestellt, ob der LMK317 durch die Spule irgendwie gestört wird, wenn ich die direkt neben einander bauen.
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon alterhase » 27.01.2013, 11:58

Da sehe ich keine Gefahr.
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon Südhesse » 27.01.2013, 12:16

OK. Danke
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon Südhesse » 29.01.2013, 21:06

So, ich hab wieder ne Frage.
Die Temperaturkontrolle ist ja jetzt soweit fast fertig (gibt nur noch Probleme mit der Kühlung des LM317). Aber wie schon angekündigt, will ich auch eine Kontrolle der Ladespannung einbauen. Im Großen und Ganzen ist der Grundaufbau der gleiche. Leider bin ich aber auf ein kleines Problem gestoßen. Ursprünglich wollte ich die Ankommende Spannung mit einem Spannungsteiler in mein Messfenster bringen. Dann ist mir aber aufgefallen, dass ich so auch die Spannungsunterschiede zwischen den Schaltpunkten zu stark veringere.
Bei einer Recherche bin ich dann auf die Subtraktionsschaltung für nen OP gestoßen und habe diese in die Schaltung eingefügt (Im eingebauten TS912 ist eh noch ein OP unbenutzt). Jetzt zu meiner Frage. Theoretisch kommen über die "Messleitung" max. 16V (beim kompletten Abrauchen des Ladereglers 22V begrenzt durch die Supressordiode), der TS912 ist aber nur für 16V ausgelegt. Eigentlich dürfte er durch den Spannungsteiler vorm +Eingang ja aber nur eine geteilte Spannung (wenn R6=R5 die hälfte) abbekommen oder irre ich mich da? Dann bräuchte ich ja auch nicht nochmal einen extra Spannungsteiler, um die Eingangsspannung für den OP zu begrenzen.

Und dann habe ich noch ne kleine Interessensfrage, die sich aufgeworfen hat. Am -Eingang des TS912 bildet sich doch ein Spannungsteiler von + (7,5V) nach Ua. Gehe ich da für die Berechnung der Spannung am -Eingang von der Differenz der beiuden Potentialdiffferenzen 7,5V-Ua aus, oder wie mache ich das?
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon alterhase » 30.01.2013, 14:02

Also am + Eingang steht die herabgeteilte U Batt also max 14/2 oder im Defektfall 22/2 also max 8 bis Fehlerfall 11V das passt schon mal nicht wenn der OP nur 7,5V Betriebsspannung hat. Mach den Teiler auf 1/3

Am - Eingang entsteht ebenfalls diese Spannung die der Spannungsteiler R6,R5 erzeugt. Ein OP-Amp versucht mit seiner Antwort am Ausgang immer seine Eingänge auf gleiches Potenzial zu führen. (hier über den R4).
Du musst einen Eingangs-Spannungsteiler 3:1 nehmen um in jeden Fall unter die 7,5 V Betriebsspannung zu kommen.

Oder hab ich dein Problem missverstanden?

Edit:
Meiner Meinung nach müsste es genügen R7, 8, 9, und 10 an die neuen Spannungsverhältnisse anzupassen. - eventuell mit Trimmpoti
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon Südhesse » 30.01.2013, 20:51

Hi,
nein du hast das schon richtig verstanden. Allerdings hatte ich gedacht, es würde reichen, wenn meine Schaltpunkte innerhalb des Fensters liegen. ist die ausgegebene Spannung erst einmal über dem oberen Schaltpunkt, ist es ja egal, was der OP ausgibt, solange es höher als der Schaltpunkt liegt. In diesem Fall z.B. der Schaltpunkt bei ca. 6V. tritt jetzt der Worst Case ein, so gibt der Op maximal 7,5V aus (oder knapp drunter), was ja aber über den 6V liegt. Wenn ich die Spannung jetzt mit nem Spannungsteiler in den Bereich bringe, ist das Fenster in dem alles OK ist ja wieder so klein. Dann brauche ich ja den OP nicht. Ich will ja die 4V Differenz zwischen 11 und 15V auch am Eingang des Komparators haben. Ich dachte daher eher an ein Verhältnis R3:R4 und R6:R5 von 4:3. Dann hätte ich einen oberen Schaltpunkt von ca. 6,375V und einen unteren von 2,625V. Die Differenz währe mit 3,75V dann immernoch recht groß und der OP bekommt max. 9V zu sehen, was er verkraften müsste.
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon alterhase » 30.01.2013, 21:03

Das Fenster (Größe und Höhe) hast ja du im Griff. Du kannst es zB. 20 mV groß und 4V hoch oder 2V groß und 3 V hoch machen. Bisserl Rechenarbeit steckt schon dahinter R7, 8, und R9, 10 bilden je Paar einen Spannungsteiler (Kirchhoff Maschenregel?) egal ... jedenfalls ganz logisch.
Damit legst du die beiden Schaltgrenzen fest. Der Eingangsteiler R5, 6 muss allerdings vorher "stehen" und seine Ausgangsspannung? ... eben wie gesagt -in allen Eventualitäten- innerhalb der OP-Amp Betriebsspannung von ca. 7,5V

Edit:
Auf den Subtrahierer kannst jedenfalls verzichten. 8)vielleicht findet sich noch eine Aufgabe :mrgreen:
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon Südhesse » 30.01.2013, 21:41

ich glaube, da verstehe entweder ich was nicht, oder ich habe mich etwas schlecht ausgedrückt :wink:

Wie bei der Temperatur habe ich 2 LED´s fällt die Spannung unter 11V, voll die eine (gelb) an gehen und wenn die Spannung über 15V steigt, soll die andere (rot) an gehen. Das entspricht einem Fenster von 4V, in dem es OK ist. Mein Komparator arbeitet aber mit max. 7,5V, weshalb ich das Signal (sagen wir mal 10-16V) so beschneiden muss, dass es mit den 7,5V verglichen werden kann. Mache ich das mit einem Spannungsteiler, sagen wir mal 1:1, dann hätte ich mein i.o.-Fenster schon von 4V auf 2V verkleinert und währe mit der oberen Schaltschwelle gerade am Maximum. Deswegen wollte ich einen Subtrahierer nehmen, um von den 15V den maximalen festen Betrag (hier 7,5V) ab zu ziehen und so nur noch wenig mit einem Spannungsteiler verringern muss. So bleibt mein Fenster, in dem nix passieren soll noch angenehm groß.
Dass ich mit R7,8,9 und 10 die Schaltpunkte setze ist mir klar (das habe ich ja bei der anderen Schaltung schon gemacht). Mir geht es darum, das Messsignal in den (ich sag mal) Detektionsbereich des Komparators zu bringen, ohne dass die beiden Schaltpunkte zu nahe zusammen rücken (warum ist mir die Beschreibung nicht schon früher eingefallen? :oops: )

...und seine Ausgangsspannung? ... eben wie gesagt -in allen Eventualitäten- innerhalb der OP-Amp Betriebsspannung von ca. 7,5V


ist das nicht so, dass der OP immer sein bestes gibt, um das Ziel zu erreichen? wenn die angestrebte Ausgangsspannung jetzt über der Versorgungsspannung liegt, dann müsste er doch eben einfach die Versorgungsspannung ausgeben, oder? Wenn der Komparator jetzt ab z.b. 6V schalten soll, ist es dem doch egal, ob er jetzt 10V oder nur 7,5V sieht, weil der OP davor nicht mehr liefern kann.
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon alterhase » 30.01.2013, 21:55

Na jetzt andersrum gedacht:
(Tut leid, wenn ich starrsinnig erscheine)
Alle Eventualitäten deines Messsignals müssen in den Erfassungsbereich des OP reinpassen. Der liegt zwischen 0 und ca. 7V OK?
Das Messsignal kann im schlimmsten Fall (Störimpuls) 22V annehmen 22/7 = ca.3 Also Teiler 3 zu 1 = 3V rein 1V raus 18V rein 6V raus.
Und jetzt berechnest du die Fenster-Unterkante auf 11/3 V =ca.4V und die Oberkante auf 15/3 V = 5V (ich würde ja 12 und 14 nehmen aber es ist deine Schaltung) Das Fenster ist jetzt ca. 1V hoch. Die OP-Amp schaffen das locker. ... ein paar mV reichen zum Unsteuern.
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Re: Öltemperaturkontrolle (Warmfahrkontrolle) über einen NTC

Beitragvon Sebastian » 30.01.2013, 22:02

Hallo,
was soll denn da eigentlich dieser Triac in der Schaltung. Soll die rote LED nicht mehr ausgehen? Aber da ist diese Lösung auch nicht so optimal oder?
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