Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Hier können Radioschaltungen und Funkempfänger gepostet werden.

Moderator: Sebi

Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Woody » 27.11.2017, 23:43

Hallo :D ,
nachdem mich vor 7-8 Jahren der "HF-Virus" befallen hat, habe ich mich zunehmend auch mit Sender- und
Empfängerschaltungen im HF-Bereich (0.3 - 30 MHz) beschäftigt.
Ich wollte erst einmal mit einfachen Empfängerschaltungen beginnen, wobei mir damals die zunächst
von Franzis wie üblich zu völlig überhöhten Preisen angebotenen Bausätze für jeweils ein "Retro-Radio" für
den Mittelwellen-und dann den KW-Bereich in die Hände fielen, allerdings baugleich zu 1/3 des Preises als
bei Franzis von einem bekannten Elektronik-Versand.
Ich war begeistert, denn obwohl das Kurzwellen-Retroradio alles andere als "leistungsstark" vor allem für
verwöhnte Radiohörer-Ohren ist, konnte ich dennoch vereinzelt und mit etwas Glück Amateurfunkstationen lauschen.
Mein Interesse an Regenerativ-Empfängern (und Amateurfunk) war "geboren". Auf der Suche nach weiteren Schaltungen
stieß ich auch auf den des Ten-Tec 1253, der in diesem Artikel hier samt Schaltplan in der Zeitschrift "Funkamateur"
besprochen wurde. Als ich mich kürzlich an diesen Bausatz erinnerte, musste ich festststellen, dass es ihn im Handel
seit etwa 2015 nicht mehr gibt. ...Doof! 2011 hat mich dann eine Erkrankung niedergestreckt, an deren Folgen bzw.
vor allem der Therapie ich heute noch leide. Alle meine Elelektronik-Projekte mussten auf
Eis gelegt werden, da ich nicht einmal mehr in der Lage war, zwei dickere Drähte zusammen zu löten (zwecks Verbindung
...manchmal :wink: ).
Mittlerweile ist aber meine Konzentrations- und feinmotorische Fähigkeit wenigstens ein bisschen wieder so
weit hergestellt, dass ich mich an den Bausatz heran wagen konnte (und zukünftig vielleicht noch an andere auf
Eis liegende Projekte (wie z.B. Amateurfunk-Lizenz, KED-Oszi, Modellcomputer...).
Vor ein paar Monaten konnte dann doch noch einen Bausatz mittels Kleinanzeige bekommen.
Was mir als Erstes allein an der Versandkiste auffiel, war, dass sie trotz ihrer geringen Größe doch recht schwer
(etwa 1kg) war. Grund: Mitgeliefertes Chassis und Gehäuse sind aus massivem Stahlblech, noch dazu sehr präzise
gearbeitet, schon mal ein Pluspunkt!
Selbst als Komplett-Bausatz kann man das Ganze nicht wirklich als Anfängerprojekt bezeichnen, aber eine 62-seitige
Bauanleitung mit sehr ausführlichen Dokumentationen über Zusammenbau und Funktionsweise der einzelnen Bauschritte
(natürlich auf englisch) ergeben einen weiteren Pluspunkt. Was und wie es ankam und wie es dann fertiggestellt aussieht:
Rückkopplungs-Empfänger Ten-Tec 1253.jpg
Also alles zusammengebaut und eingeschaltet und... Es gibt doch noch Wunder! Es rauscht! "...Jetzt spinnt er völlig..."
wird der Eine oder die Andere denken (tue ich ja auch - und immer wieder gerne :) ), aber wer sich schon mal mit "Radiobasteln"
beschäftigt hat weiß, dass Rauschen zumindest ein erstes Indiz für die Funktionsfähigkeit sein kann. Antenne dran
(6m Draht), Erde dran (nicht vom Acker, sondern aus der Heizung). Jepp, funktioniert! Das erste Mal, dass mir so etwas
überhaupt gelungen ist, erfahrungsgemäß ist man mit der Fehlerbehebung oft länger beschäftigt als mit dem Zusammenbau
selbst.
Hier auf "DuRöhre" ein Beispiel, was das Gerät empfangen kann (nicht von mir aber trotzdem einigermaßen gut):
Aber schon meckert Woody wieder herum:
Die Auflösung internationaler Radiostationen in AM funtioniert einwandfrei, z.T besser als bei meinem Roadstar TRA-2350P,
nur für den Empfang von SSB- und CW-Stationen ist meiner Meinung nach nicht genügend "Raum". Hier hätte es für Tune besser
ein 10-Gang Poti getan. ...
Die Bandumschaltung ist schalungstechnisch das größte -nicht notwendige- Problem des Bausatzes, diese CMOS-"Minimallösung"
ließe sich ohne nennenswerte Zusatzkosten deutlich verbessern, hier hätte es sogar ein simpler mechanischer Mehrfach-Schalter
genau so gut, wenn nicht sogar besser, getan.
SSB-und CW-Signale ließen sich bei Regenerativ-Empfängern (und nicht nur hier) prima durch Audio-Filter "herauskitzeln"
(Bandpass 500-700 Hz für CW und Tiefpass 2000Hz für SSB), was auch noch eine prima Rauschunterdrückung abgeben würde.

Fazit: Ein echt prima Teil! Sehr präzise und kompakt gearbeitete "Hardware" mit angenehm ausführlicher Bauanleitung,
die auch Hinweise in Bezug auf generelle Fragen der Hobbyelektronik gibt und bis aufs kleinste Schräubchen komplett.
Sehr interessant an der Schaltung des Ten-Tec 1253 ist für mich (besonders in Hinblick auf zukünftige HF-Schaltungen) die
gut funktionierende Verwendung von Festinduktivitäten anstelle von vorgefertigten und/oder selbst zu wickelnden Spulen.
Das könnte in Zukunft für mich den Bau von HF-Gerätchen (z.B. Preselector, Antennen-Verstärker etc.), auch für den
"leistungsarmen (!) Sendebetrieb" (z. B. HF-Testgenerator) vereinfachen und Planungen und Bau zeitlich deutlich
verkürzen.

Da der Bausatz -wie gesagt- leider nicht mehr erhältlich ist, bliebe nur noch ein alternativer Zusammenbau nach Schaltplan.
Das düfte allerdings eine echte Herausforderung sein. Ich plane (immer noch) einen Empfänger nach dem selben (Regenerativ-)
Prinzip zu bauen, nur soll der dann "step for step" erweitert (s.o.) werden, z.B. auch mit einer Frequenzanzeige, habe
noch zwei Zählerbausätze in der "Grabbelkiste".

Mache mich jetzt wieder ans DXen...

73 Rüdiger :D
Warum wohl werden Teleskope auf der Suche nach "intelligentem Leben" von der Erde weg ausgerichtet ;) ??
Woody
 
Beiträge: 1347
Registriert: 08.10.2010, 17:43

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon alterhase » 28.11.2017, 17:07

Freut mich, dass du wieder "übern Berg" bist!

Ja! Das ist ist halt noch echte Elektronik in einem werthältigen Gehäuse ...ein bisserl frisst mich der Neid. Das mit dem 10-Gangpoti bekommst du schon noch hin.
Den Bandumschalter hätte ich auch lieber mit einem ordentlichen Drehschalter was nicht "klack" macht das is nix.

Wie schauts denn mit dem Elektrosmog bei dir aus? Vielleicht solltest du ein paar Meter Draht in eine Loopantenne investieren.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
73 55
alterhase
 
Beiträge: 11979
Registriert: 14.11.2008, 08:58
Wohnort: Wien/Kapfenberg

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Woody » 29.11.2017, 01:26

:D
alterhase hat geschrieben:(...)Wie schauts denn mit dem Elektrosmog bei dir aus? Vielleicht solltest du ein paar Meter Draht in eine Loopantenne investieren (...)
Mit dem Elektrosmog sieht es sehr gut aus, mit nur ein paar Meter Kabeln wäre ich fast völlig vom öffentlichen Stromnetz
(nicht nur ich :wink: ) unabhängig. Montiert man noch eine Spule, einen Drehko, Kondensator und Diode dran, kann man
das ganze -mit etwas Glück- sogar musikalisch erleben (siehe Anhang).
crystal-set.jpg
Mit Loop- (sog. magnetischen Antennen, obwohl überhaupt nichts magnetisch ist :roll: ) Antennen möchte ich
tatsächlich vor allem im Mittelwellen- und Kurzwellenbereich für den Empfangsbetrieb herum experimentieren.
Aber ich habe noch Probleme, eine solche (im KW-Bereich) auch für einen Sendebetrieb zu "entwickeln",
da für den AFu-Einsteiger (Klasse E) in Deutschland zwischen zugelassenen dem 80m und 15m-Band eine dicke Lücke
klafft. 80m würden aber eine viel zu große Antenne (min. 2,50 m Durchmesser) erfordern und das 15m-Band ist für
den Funkbetrieb (mangels Sonnenaktivität) voraussichtlich die nächsten Monate/Jahre entweder zu schwach -oder mit
sporadischen ( :wink: ) Ausnahmen- überhaupt nicht möglich.
Na mal sehen, vielleicht flutschen mir doch mal "versehentlich" einige mW auf einem der ISM-Bänder durch...


Gruß
Rüdiger
Warum wohl werden Teleskope auf der Suche nach "intelligentem Leben" von der Erde weg ausgerichtet ;) ??
Woody
 
Beiträge: 1347
Registriert: 08.10.2010, 17:43

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon alterhase » 29.11.2017, 10:27

Ich verwende in meiner Funkbude eine L101 aktiv Loop 60cm Durchmesser 100kHz bis 30MHz. ...ist noch ein Überbleibsel aus der DXer-Zeit im verbautem Gebiet.
Der Ciao Radio SDR, der FRG7, und der Tecsun S2000 kommen ausgezeichnet damit zurecht. den DE1103 hab ich noch nicht damit getestet.

Das Video könntest du als Anregung für eine Selbstbau Loop verwenden.

Zum Detektorempfänger in deinem Anhang:
Hast du den schon einmal nachgebaut? ...der müsste eigentlich nach längerer Betriebsdauer den Geist aufgeben. Der Ohrhörer ist ja auch nur eine kapazitive Last und bräuchte genauso den Entladewiderstand wie beim KH-Verstärker gefordert.

...einige mW auf einem der ISM-Bänder...
...dann sieh zu, dass sie deine Antenne nicht erreichen, sonst reissts dir die Öhrchen ab. :mrgreen:
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
73 55
alterhase
 
Beiträge: 11979
Registriert: 14.11.2008, 08:58
Wohnort: Wien/Kapfenberg

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Tim Sasdrich » 29.11.2017, 10:55

Immerhin gibt es LEDs für die Bandumschaltung. Ich hatte da mal einen Frequenzgenerator, der hatte ein Display, das nur eine Zahl anzeigte, bei der Frequenzbereich startete. Selten verwendet, meist mit mehrfach durchschalten bis man endlich sicher den niedrigsten/höchsten Bereich hatte usw., hab dem Teil letztendlich ne neue Anzeige-Ansteuerung spendiert, das quasi ein Lauflicht darstellt.

Drehschalter sind schön und speichern die Einstellung auch ohne Strom, haben aber teilweise wohl ungeeignete Kontaktwiderstände. Notfalls mit dem Drehschalter Relais/Transistoren/CMOS-Schalter oder ähnliches ansteuern, dann ist der schwankende Kontaktwiderstand egal.

Scheint ein tolles Gerät zu sein, die gewünschten Umbauten lassen sich bestimmt auch noch realisieren.
"Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser." - Sokrates (470 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph
Tim Sasdrich
 
Beiträge: 2941
Registriert: 07.01.2009, 14:15
Wohnort: Villingen-Schwenningen

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Woody » 29.11.2017, 16:34

:D
alterhase hat geschrieben:(...)Ich verwende in meiner Funkbude eine L101 aktiv Loop 60cm Durchmesser 100kHz bis 30MHz (...)
Zum reinen DXen findet man (nicht nur) im Netz viele Lösungen, sowohl für passive wie für "Active Loops", werde
sicher mal ein paar ausprobieren. Zum Senden sind aber Aktivantennen ein wenig ungeeignet, weil sie nach dem ersten Druck
auf die ptt-Taste unangenehm zu riechen beginnen :mrgreen: .
alterhase hat geschrieben:Zum Detektorempfänger in deinem Anhang: Hast du den schon einmal nachgebaut? ...
Den Detektorempfänger oben habe ich nicht aufgebaut, mein letzter ist so etwa 45 Jahre her, da war auf der Mittelwelle noch richtig
was los. Du hast recht (ist mir gar nicht aufgefallen :oops: ), ein paar "Öhmchen" sollte man der ganzen Sache schon gönnen.
Tim Sasdrich hat geschrieben:(...) Drehschalter sind schön und speichern die Einstellung auch ohne Strom, haben aber teilweise wohl ungeeignete Kontaktwiderstände (...)
Wieso ungeeignet? Sie liegen bei meinen Schaltern nahe bei 0 Ohm. Das hätte selbst bei leichten Unterschieden weniger Einfluss,
als die Unterschiede bei den verwendeten Schaltdioden. Aber Deine Idee mit CMOS-Schaltern finde ich gut.
An dem Gehäuse von dem Teil werde ich nix verändern können, weil ich nur wenig Möglichkeiten zur Metallbearbeitung habe,
und an der von 2 mm dicken Stahl schon gar nicht. Für eine Nachfolge-Version werde ich stattdessen nur doppelseitig
beschichtete Platinen für Chassis, Front- und Rückseite verwenden. Der "Rest" aus 5mm Sperrholz. Mal sehen...

Gruß
Rüdiger
Warum wohl werden Teleskope auf der Suche nach "intelligentem Leben" von der Erde weg ausgerichtet ;) ??
Woody
 
Beiträge: 1347
Registriert: 08.10.2010, 17:43

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Tim Sasdrich » 29.11.2017, 17:42

So lange sie neu sind, liegen die Kontaktwiderstände meist bei ca. 0 Ohm. Wenn sie viel verwendet werden, leiern sie etwas aus und haben wohl deutlich schlechtere Werte. Haben mir zumindest schon viele ältere Elektroniker berichtet und ich erinnere mich, bei LEGO-Mindstorms auch mal Probleme mit einem Drehschalter gehabt zu haben, hab damals aber nicht gemessen sondern das Ding nur zerlegt und später weggeschmissen. Bei der heutigen China-Qualität ist aber vermutlich nicht so viel zu erwarten, wenn schon die alten Drehschalter Probleme machten.
"Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser." - Sokrates (470 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph
Tim Sasdrich
 
Beiträge: 2941
Registriert: 07.01.2009, 14:15
Wohnort: Villingen-Schwenningen

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon alterhase » 29.11.2017, 18:35

...weil sie nach dem ersten Druck
auf die ptt-Taste unangenehm zu riechen beginnen... .
...und so die elektromagnetische in olfaktorische Umweltverschmutzung convertieren . :mrgreen: ...welche, *freude groß* auch an der richtigen Stelle abgelagert wird. 8)
Nachdem, was ich so bei amateurfunkenden Funkamateuren mitlauschen durfte, wär ein Dummyload oft entschieden besser. :mrgreen:

Jetzt aber im Ernst:
Die Diodenlösung ziehe ich den C-MOS-Schaltern vor. ...besonders wenns in Richtung höherer Frequenzen geht.

Ein Blick ins Datenblatt:
Bei 50MHz fmax bist schon nahe am Grenzbereich und 2 * 4pF Querkapazität sind auch nicht zu verachten. Der Ron liegt wo? zB.: 4016 ca. 300Ω, 4066 ca. 90Ω das kannst guten Gewissens in einen frequenzbestimmenden Kreis nicht einfügen. :shock:

Eine Schaltdiode kannst du übrigens exakt an die Stelle platzieren wo sie HF-mäßig hinpasst. ...was nicht für einen CMOS-Schalter und auch nicht für den Drehschalter spricht, außer man fügt das Ganze ins Konstruktionskonzept ein. ... zB.: Spulentrommel ...wie beim ...man betrachte die "rein arische" Beschriftung. *) :lol: Tornisterempfänger-B aber das lässt sich prinzipiell auch mit Drehschalter machen.
Allerdings:
Bei Drehschaltern darf man nicht sparen. ...da gibts schon auch Konstruktionen die was taugen zB. Keramikkörper und Bürstenkontakte selbstreinigend und offenliegend.

*) "G" heißt nicht etwa "Ground" sondern Gegengewicht. Wofür "A" steht, kann vermutet werden :mrgreen:
...müsste mal in den Serviceunterlagen nachsehen.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
73 55
alterhase
 
Beiträge: 11979
Registriert: 14.11.2008, 08:58
Wohnort: Wien/Kapfenberg

Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Woody » 07.12.2017, 03:34

:D
Tim Sasdrich hat geschrieben: (...) Bei der heutigen China-Qualität ist aber vermutlich nicht so viel zu erwarten...
Ich muss -glaube ich- mal gegen die pauschalierte Abwertung chinesischer Hi-Tech Produkte einschreiten.
Auch und gerade bei Geräten im HF-Bereich sind die Chinesen marktführend, was zunächst noch kein Qualitätskriterium ist,
auch von den z.T. unmenschlichen Arbeitsbedingungen, in denen sie produziert werden bin ich absolut kein Fan!!
Aber: Wir hinken in Europa "den Chinesen" (aus vielerlei Gründen) technologisch weit hinterher, eben weil sie nicht zuletzt
unsere Qualitätsstandards -auch z.B. für Drehschalter- längst übertroffen haben. Das "Gejaule" über vermeintlich schlechte
"China-Ware" kann ich echt nicht mehr hören! Wo @Tim glaubst Du wohl, kommen die "Innereien" Deines Smartphones her?
Ja genau! Zum größten Teil -wenn nicht sogar komplett- aus China! Egal ob es nun ein Samsung, "Apfel" oder sonst was ist.
Anderes Beispiel ist die Optik. Ich suche schon seit Jahren nach einem -für meine Verhältnisse- guten Teleskop. Es gibt aber
auf dem gesamten deutschen und europäischen Markt kein Gerät, das in Punkto Präzision und Linsenqualität, bei
vergleichbarer Ausstattung, an ein entsprechendes aus China heranreicht!!!
Und auch zu meinem Geburtstag peile ich ein höchst chinesisches Gerät an 8) :
tecsun-s8800.jpg
...und ich freue mich schon drauf!!

Gruß Woody :D
Warum wohl werden Teleskope auf der Suche nach "intelligentem Leben" von der Erde weg ausgerichtet ;) ??
Woody
 
Beiträge: 1347
Registriert: 08.10.2010, 17:43

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon alterhase » 07.12.2017, 10:57

Den gibts auch mit grünen Einschaltknopf! 8) ...ohne Birdies...
...in der extended Version mit VLF ab 20kHz der würde mich reizen.
Tecsun S8800e

Erwarte Bericht! :mrgreen: :wink:
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
73 55
alterhase
 
Beiträge: 11979
Registriert: 14.11.2008, 08:58
Wohnort: Wien/Kapfenberg

Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Woody » 08.12.2017, 02:01

:D
alterhase hat geschrieben: (...) ...in der extended Version mit VLF ab 20kHz der würde mich reizen (...)
Mit dem VLF/LF-Bereich habe ich mich überhaupt noch nicht auseinandergesetzt, dürfte aber auch nicht ganz
uninteressant sein. Mit dem "FRG 7" hast Du doch schon mal einen super Empfänger (im doppelten Sinn des Wortes :wink: ).
Wie wäre es, wenn Du "einfach nur" einen Transverter, wie z.B.den hier nimmst?
Ist sicher äußerlich nicht nach unserem Geschmack und wahrscheinlich auch nicht ganz billig, könnte aber vielleicht ein
nettes Duo mit dem FRG 7 abgeben, wie gesagt nur als Beispiel, da gibt´s bestimmt noch bessere Transverter/Up-Converter.

Gruß Rüdiger :D
Warum wohl werden Teleskope auf der Suche nach "intelligentem Leben" von der Erde weg ausgerichtet ;) ??
Woody
 
Beiträge: 1347
Registriert: 08.10.2010, 17:43

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon alterhase » 08.12.2017, 06:31

Danke für den Tip mit dem Converter. Ist sicherlich eine sehr interessante Möglichkeit und vielleicht schlag ich sogar einmal zu. Zur Zeit behelfe ich mir hiermit.
Behelfsempfang.JPG
Der Empfänger steht in Holland. ...mein zittriges Händchen kurbelt de Knöpkes halt mittels Fernbedienung. :mrgreen:

Edit:
...da gibts noch unzählige andere Web-SDR um den Globus verteilt. Da kannst du dann life sehen wie dein Signal ankommt. Das finde ich super zum Antenne-einrichten. ...oder zB. zum MW hören in USA man beachte den 10kHz Kanalraster
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
73 55
alterhase
 
Beiträge: 11979
Registriert: 14.11.2008, 08:58
Wohnort: Wien/Kapfenberg

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Tim Sasdrich » 08.12.2017, 10:31

Ja, ok, mir ging es um die chinesische Billig-Qualität. Von einem Drehschalter für 10 Cent kann man eben nicht viel erwarten. Die wollen ja auch Profit machen. Aber Woody hat recht, die Chinesen bieten sicher auch sehr gute, dann allerdings für 5 €.
"Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser." - Sokrates (470 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph
Tim Sasdrich
 
Beiträge: 2941
Registriert: 07.01.2009, 14:15
Wohnort: Villingen-Schwenningen

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon alterhase » 08.12.2017, 12:27

...und besonders gerissene Händler bieten die 10 ct Qualität für 5 € an.
OK € 4.98 pro ...dafür aber im Spaarpack zu 12 Stk. ...aber nur begrenzte Stückzahl für kurze Zeit wegen "Lagerräumung" 8)

Denn: "Geiz ist geil!" :D ...dafür versteuern sie auch alles legal... :roll:
.
.
.
...auf Île de Sable.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
73 55
alterhase
 
Beiträge: 11979
Registriert: 14.11.2008, 08:58
Wohnort: Wien/Kapfenberg


Zurück zu Radios und Funkempfänger

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron