Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Werden bestimmte Schaltungen gesucht?

Moderator: dussel07

Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon alterhase » 07.02.2014, 12:41

Ich hab Anfangs immer den "Universal OPAMP 2" genommen. Mittlerweile hab ich so viele Modelle von Zweitanbietern dazugeladen. Dass ich den Überblick verloren habe, was original und was nachgeladen ist.

Es gibt auch ein LTspice-Wiki und eine Yahoo User-Group bei der auch mindestens 2 User dieses Forums sind. 8)
... auch ein deutschsprachiges Tutorial gibt es von Burkhard ??? nee... Gunthard Kraus
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon hws » 07.02.2014, 17:26

alterhase hat geschrieben:Ich hab Anfangs immer den "Universal OPAMP 2" genommen. Mittlerweile hab ich so viele Modelle von Zweitanbietern dazugeladen. Dass ich den Überblick verloren habe, was original und was nachgeladen ist.
Der alte Fehler? Subs, Models und Symbols in c:\Program Files)\LTC\LTspiceIV\ ... geladen? :roll:
Die gehören in dein Working Directory (auch, wenn sie dann mehrfach in mehreren Working Directories stehen)

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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon alterhase » 07.02.2014, 18:08

Viel schlimmer! Sowohl als auch und alles auf mehrere Rechner verteilt.
Chaos pur! ... wie sichs gehört um geistig frisch zu bleiben. :mrgreen:
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon hws » 07.02.2014, 19:36

alterhase hat geschrieben:Viel schlimmer! Sowohl als auch und alles auf mehrere Rechner verteilt.
Hatte ich auch mal. Dann irgendwann alles gelöscht und neu installiert. Und dann nach und nach alle Schaltungen durchprobiert - und die als fehlend angemeckerten Subs Libs und Models in das aktuelle Working Directory. Soviele OpAmp Modelle dürften es doch auch nicht sein. :shock:

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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon alterhase » 07.02.2014, 20:39

...Soviele OpAmp Modelle...

Sind schon etliche. :shock:
... Die meisten kenne ich persönlich nicht. 8) ... aber wenn sie schon zusammen mit Bekannten in einer Lib stehen, sagt man nicht nein. 8)

Ich muss, wenn ich in "Rente" bin einmal alles systematisch ordnen. :mrgreen:
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon Stefsn » 12.02.2014, 08:22

So meine kinders :D hatte keine zeit zum Schreiben, ABER die schaltung scheint prima Zu funktionieren. Danke danke danke!
Die Simulation in multisim Habe ich hinbekommen, ich werde nachher mal Screenshots von den graphen machen ... Die schaltung hatte ich auch mal aufgebaut letzte Woche Aber da hatte sie nicht funktioniert ... Nach vielen hin und her und Messen und denken Habe ich vorgestern dann gesehen das ich meinen 3. OPAMP, da Habe ich ausversehen die Eingänge verbunden xD
Aber mal gucken ob es für den Motor reicht ;) ich muss Aber noch die Widerstände hinter dem 1. OPAMP ändern um die Frequenz Zu erhöhen :) und ich muss noch gucken ob Mein MOSFET geeignet ist und vllt Ein anderen opamp nehmen der besser ist
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon alterhase » 12.02.2014, 08:29

Freut mich, dass es jetzt klappt 8)

:idea: Mach die Frequenzerhöhung mit dem C ! Dann läufst du nicht in Gefahr, irgendwelche Umschaltpunkte zu verschieben.

:?: Was war denn der Fehler in Multisim? ... so rein Interessehalber.
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon Stefsn » 12.02.2014, 09:20

Gut ok, wird gemacht Boss :D

Da bin ich mir selber nicht sicher, Habe es nochmal Schritt für Schritt aufgebaut und jeden GND einzeln gesetzt und schwupps, sofort funktioniert... Und den 82k muss ich glaube ändern, der Gibt mir sowohl in der Simulation, als auch im aufgebauten nicht die volle range über das PWM Signal :?
Aber ich schicke nochmal Ein Bild von multisim :)



Mhh... Das wird Aber nicht klappen wenn ich Nur C verändere... Das hätte dann zur Folge das sich mein dreieckssignal verändert und nicht mehr wirklich dreieckig ist Oo
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon alterhase » 13.02.2014, 19:03

...Mhh... Das wird Aber nicht klappen wenn ich Nur C verändere... Das hätte dann zur Folge das sich mein dreieckssignal verändert und nicht mehr wirklich dreieckig ist Oo...
Wer sagt so? Der C wird quasi mit Konstantstrom umgeladen. Das gibt eine Gerade bis zum Erreichen des Triggerpunkts dann gehts in die Gegenrichtung auch wieder mit "Konstantstrom".
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon Stefsn » 14.02.2014, 09:16

Ok... Jetzt also erstmal wie versprochen meine Bilder von Multisim und den entstehenden Graphen (Rechteck, Dreieck, Einschaltflanke und PWM Signal).
Kannst du mir vielleicht noch helfen wie ich die Werte berechnen kann um die Frquenz vom Rechteck/Dreiecksignal zu erhöhen auf sehr hoch? Vllt so (10...20)kHz.

Wer sagt so? Der C wird quasi mit Konstantstrom umgeladen. Das gibt eine Gerade bis zum Erreichen des Triggerpunkts dann gehts in die Gegenrichtung auch wieder mit "Konstantstrom".


Mein Lehrer meinte das, aber die Erfahrung habe ich auch schon gemacht als ich ein wenig herumgespielt habe an dem Programm. :)
In dem Bild mit den 3 Graphenfenstern, ist Lila = PWM, Gelb = Einschaltflanke
Dateianhänge
Falsch.png
Hier, das passiert wenn ich nur den Kondensator verändere
First.png
Hier meine entstehenden Graphen
Multisim.png
Hier meine Schaltung
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon alterhase » 14.02.2014, 16:08

PWM Control.JPG


Ich habe meinen R4 von 100k auf 22k verändert und den C1 auf 1nF reduziert. Das ergibt ca. 20kHz. PWM-Frequenz Der Dreieck bleibt sauber.

Ich sehe allerdings keinen Sinn darin, da eine so hohe PWM Frequenz nur Verluste produziert.
Die OP-Amps haben eine begrenzte Anstiegszeit die Schutzdioden eine Recovery-Time und es werden unnötig hohe Oberwellen produziert die Funkentstörmaßnahmen nötig machen die auch nur Verluste bringen. Außerdem musst du mit dieser Frequenz die Gatekapazität des FET umladen. ... ein Sack Flöhe. ... vermutlich eine Idee deines Lehrers. :wink:

Du solltest in deiner Simu auf "reale" Modelle (auf Slewrate achten) umsteigen um die Anstiegszeiten zu sehen.

Edit:
Ich vermisse in deiner Simu einen Lötpunkt. Der C1 liegt zwischen Ausgang und neg. Eingang des OP 2 der als Integrierer fungiert.
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon Stefsn » 14.02.2014, 18:34

alterhase hat geschrieben:
Edit:
Ich vermisse in deiner Simu einen Lötpunkt. Der C1 liegt zwischen Ausgang und neg. Eingang des OP 2 der als Integrierer fungiert.


Das ist bloß die Auflösung, Wenn ich zuweist raus scrolle dann kommt es hin und wieder vor das die nicht richtig angezeigt werden ;)
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon alterhase » 14.02.2014, 18:59

...Das ist bloß die Auflösung, ...
Bist du wirklich ganz sicher?

Lötpunkt fehlt1.JPG


Lötpunkt fehlt2.JPG


Beidemale? Immer gerade dieser? Und dann kein richtiger Dreieck wenn du C2 veränderst. :?: :roll:

Edit:
Ich nehme an die Leitungen verfärben sich nach der Farbe in der das Oszillogramm dargestellt wird. Beim oberen Bild ist eine rot die andere grün obwohl sie verbunden sein sollten.
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon Stefsn » 18.02.2014, 16:54

Ich Habe es nochmal überprüft und ich kann dir versichern, dass das Ein Grafikfehler ist :D ich denke mal das ich Mein System einfach auf 25Hz lasse.
Aber mich würde trotzdem interessieren Wie man auf diese Werte kommt von den Widerständen etc... Ich finde da i.wie Kein Einstieg. Oo :?

Und soweit klappt alles super, auch wrnn ich den Motor anschließe, kann ich ihn mit dem PWM und ein bisheriges potentiometer regeln. Aber ich kann noch nicht die ganze Bandbreite verwenden. Da muss ich nochmal an den Widerständen etwas ändern.
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Re: Wie halte ich meinen Motor auf gleicher Geschwindigkeit

Beitragvon alterhase » 18.02.2014, 19:34

Bei der Berechnung von OP-Amp Schaltungen muss man ein wenig umdenken. Es kommt hier nicht so auf die absuluten Widerstandswerte an, als auf das Verhältnis der Werte zueinander.
Sprich:
Die Schaltung wird auch funktionieren wenn du alle Werte halbierst, verzehnfachst oder durch 10 teilst. Bei "idealen OP-Amps" sind dir da keine Grenzen gesetzt du könntest genauso im GΩ Bereich als im Ω-Bereich deine Widerstände aussuchen.
... ideale OP-Amps gibts allerdings nur im Traum, in der Simulation und in der Theorie. ... eigentlich häufiger als in der Praxis :mrgreen:

In der Praxis gibts Beschränkungen.
Da sind -ganz grob gesagt:
:arrow: der Ausgangsstrom den dein realer OP-Amp liefern kann. der ist so im zweistelligen mA Bereich also muss man bei Werten im < 1kΩ Bereich schon aufpassen.
:arrow: und Leckströme an den Eingängen der OP-Amps (Input Bias Current) und (Input Offset Current) die bewegen sich im > nA bis < µA Bereich je nach Type. - also fallen zu große Widerstandswerte auch flach. - 1µA an 1MΩ gibt schon 1V Fehler.
Na, da wissen wir schon ungefähr den Bereich in dem wir uns unbeschwert bewegen können. 2 bis 3 Stelliger kΩ-Bereich. Weil wir rechenfaul sind verwenden wir vorzugsweise runde Zahlen und am einfachsten multipliziert und dividiert es sich durch 1, 2, und 5 sowie deren Dekaden :mrgreen:

Für die Berechnung der Widerstandsverhältnisse ist dann natürlich die Kenntnis der Funktion der einzelnen Schaltungsteile erforderlich. Der 1. OP-Amp ist zB. ein Schmitttrigger der 2. ein Integrator (2 und 3 bilden einen Funktionsgenerator) der 3. ist als Komparator und der 4. als Analogrechner geschaltet.
Am besten, du untersuchst alle Schaltungsteile nacheinander.
Mit der Info die ich dir über den OP-Amp gegeben habe...
(Oups :oops: war für jemand anderen drum hier nochmal für dich)
Spoiler: show
Info:
Möglicherweise ist die Wirkungsweise vom OP-Amp noch nicht so klar.

Das Ding hat einmal 2 Anschlüsse für die Spannungsversorgung. Die Spannungsversorgung ist in deinem Fall unsymmetrisch Du hast +Ub 12V, V-GND = 6V Referenz und GND

Dann ist da noch ein Ausgang und 2 Eingänge. Die zwei Eingänge vergleichen zueinander, wer mehr Potential gegen GND hat. Dabei wissen sie nichteinmal wo GND ist. Sie vergleichen nur wer hat mehr.
Du könntest auch ein Voltmeter zwischen die beiden Eingänge klemmen und die Spannung messen. Am besten stellst du dir das mit einem Zeigerinstrument mit 0V in der Mittelstellung vor. Vor der Skala bringst du ein Vergrößerungsglas (mal 100.000 das ist die Leerlaufverstärkung des OP-Amp) an. Das was du durch das Vergrößerungsglas siehst, ist das was der Ausgang des OP-Amp macht. Ist der + Eingang nur ein wenig positiver als der -Eingang gibts einen Riesenausschlag ins Positive (begrenzt durch die Betriebsspannung) Ist der + Eingang bisschen negativer dann umgekehrt. ...wiederum durch die Betriebsspannung begrenzt.
So und jetzt führst du den Ausgang an den - Eingang zurück, indem du die beiden verbindest. Jetzt fährt der Ausgang so weit hoch oder runter, bis der - Eingang exakt das selbe Potential wie der + Eingang hat.
...und Herrn Kirchhoff sollte das schon gelingen. :wink:
Bei Detailfragen nur zu, generell alles vorrechnen ist mir ein wenig zu anstrengend. :)
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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