Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Wer seine kompletten Projekte vorstellen möchte, kann dies hier tun

Moderator: Sebi

Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon olaf42 » 22.09.2017, 16:09

Moin Moin!
Hallo da ich mal ein Netzteil für meine Bastelleien brauchte .
Das ich Grob und Feinregeln kann und ich mir kein Netzteil kaufen wollte habe ich mal eins selber gebaut.
Klar es gibt bessere aber für einen Anfänger denke ich ist das schon gut geworden .
also hier mal die Zeichnung und Bilder
Leider ist der Plan nicht ganz so schön geworden aber geht wohl
Also hier noch mal die Teile Liste .
T1 = 230 /30V 1 A
F1 = 250 mA Flink
S1 = Netzschalter 1 x Ein /Aus 230 V
S2 = Umschalter Grob Fein 1 x Wechsel
S 3 einschaltung Spannungs Buchsen und Voltmeter 1X Ein /Aus
C1 = 4700 µF ELKO
C2= 100nF ELKO
C3 = 100nF Elko
C4 = 220 µF Elko
R1= 220 Ohm Spanungs Regulierung
Lm 137 Spannungs Regler 0- 30 Volt kann bis 3 A mit Kühlkörper
2 Buchsen 4 mm Rot und Schwarz
Dann 1 Voltmeter 0-30 Volt
1 Gehäuse 230 mm Lang 140 mm Breit und 60 mm Hoch
1 Lochraster Platiene 180 X100 mm mit Kupfer
1 LED 2,2 v /20mA Grün
1 Wiederstand 2,8 Kohm für die LED .

ACHTUNG: Die Arbeiten an den Schaltungsteilen mit 230 V dürfen nur von Fachleuten übernommen werden.
labornetzteil handzeichnung.jpg

IMG_20170915_160625.jpg

IMG_20170915_160645.jpg

https://www.pic-upload.de/view-33961886 ... 9.jpg.html
https://www.pic-upload.de/view-33961774 ... 9.jpg.html
https://www.pic-upload.de/view-33961880 ... 2.jpg.html
Grüße Olaf
Zuletzt geändert von Tim Sasdrich am 25.09.2017, 01:04, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Edit1: Hinweis, dass die Arbeiten an den Schaltungsteilen mit 230 V nur von Fachleuten übernommen werden dürfen, eingefügt. Edit 2: Hatte dabei versehentlich die Bild-Links gekillt und diese nun wieder korrigiert.
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon dussel07 » 22.09.2017, 16:46

Schaut gut aus!
Vielleicht kannst Du S1 noch gegen einen 2x Ein tauschen?
Ja, - ich bin Zwilling
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon olaf42 » 22.09.2017, 18:22

Moin Moin!
Danke ich habe schon gedacht das ihr euch kringelich lacht über dieses Netzteil.
Aber mal eine Frage kann ich das mit der Umschaltung zwischen Grob und Fein so lassen .
Ein Bekanter meinte das dann eine Schaltung die da hinter hängt beim Umschalten die volle Spannung bekommen würde .
Also ich denke nicht aber bin Anfänger darum schaut doch mal drauf . Aber bei den ersten Tests ist alles heile geblieben auch das kleine Lauflicht aus den Basteleine hier von der Seite . Und mein kleiner Selbstgebauter Verstärker lebt auch noch.
Nur eins habe ich noch bemerkt wenn ich auf das 1 kohm Potie schalte habe ich ein max v von 7,8 Volt dachte würde so um 10 Bekommen gibt es da noch einen Trik oder was sollte ich verbessern .
Grüße Olaf
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon alterhase » 22.09.2017, 19:19

...kann ich das mit der Umschaltung zwischen Grob und Fein so lassen . ...
Kommt darauf an was du willst! ...denn das ist grob oder fein.

Ich versteh darunter:
...du möchtest zB. 14,8V ...stellst mit dem Grobregler etwa 15V ein und nimmst mit dem Feinregler 0.2V weg.
nach deiner Schaltung geht das nicht.

...und ja, dein Freund hat Recht. - im Umschaltmoment gibts eine Spannungsspitze am Ausgang die der C3 allerdings teilweise schluckt.

Aber ich bezweifle sowieso, dass das NT länger als 30 sekunden 2V bei 0,5A abgeben kann.


Warum? ...denk selber nach! Ich bin ein wenig "ang´fressen" auf dich. :roll:

:arrow: Du hast meine Frage, ob du ein DMM besitzt nicht beantwortet. ...null Echo.
:arrow: Du hast dir von mir erklären lassen, warum dein Verstärker keine 25W bei 12V kann. ...null Reaktion. ...keine Fragen kein "OK jetzt verstehe ich." ...null Echo.
:arrow: Du möchtest 2 Trafos um den doppelten Kaufpreis + Porto verscherbeln. ...auf den Hinweis von @topas und Pelle ...null Echo.

Ein Forum besteht aus Frage, Anwort, Rede und Gegenrede. ...aus Geben und Nehmen. Ich will dir ja nix unterstellen, aber denk mal drüber nach und ziehe deine Schlüsse daraus.

Ansonsten: - es gibt sehr gute Fachbücher. ...zu kaufen!
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon Pelle » 22.09.2017, 19:42

Wenn ich sie denn hätte und mir das zustehen würde (@alterhase), bekämst Du von mir 3 Daumen hoch :!: .
:cry: :cry: :cry: :roll:
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon olaf42 » 23.09.2017, 08:00

Moin Moin!
Also Sorry ich lese nicht immer alles hier .
Aber zu dem Verstärker das Projekt ligt auf eis.
Und zum Digital Multi Meter ja ich habe eins .
Und zu den Trafos war nicht wieder im Flomarkt .
Also es sol mit dem Netz teil so sein das ich mit dem ! kOhm Poti nur 0-10 volt einstellen kann .
Das andere Poti soll zum einstellen von 0- 30 volt sein um auch mal alle spannungen abzugreifen .
Für kleinere habe ich ja noch das Taschennetzteil.
Also hoffe habe alles beantwortet und wo kann man hier bitte den Acount wieder löschen denn ich bin noch Anfänger, und muss mich nicht runterputzen lassen.
Denn ich denke doch das es selbst verständlich ist das man gerade Anfänger unterstützen sollte. Und da ich aus Gesundheitlichen gründen im Rolli sitze und nicht immer Lust habe alles zu lesen kann es schon mal vorkommen das ich nicht antworte oder auch nicht immer alles lese .
Solltest du dich des wegen weil ich nicht gleich geantwortet habe auf den Schlips getreten fühlen dann tut es mir leid.
Grüße Olaf 8)
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon topas » 23.09.2017, 09:22

Sofort antworten muss hier niemand.
Die Trafopreise sollten nur ein Richtwert sein.
Ich fänds schade wenn Du das Forum so schnell wieder verlässt.
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon olaf42 » 23.09.2017, 12:48

Moin Moin!
Ja aber ich denke das man auch trotz dem wenn man nicht immer gleich eine Antwort bekommt.
an gesäuert sein ich bin zwar noch Anfänger oder Rückkerer zur Elektronik habe mal Elektriker gelernt und dann ein Fernstudium Zum Informations und Komunikations Techniker im bereich Elektronik gemacht ist aber schon 30 jahre her und war dann bis zu meinem Unfall 2010 fast 28 Jahre im Rettungsdienst, unterwegs auch International in Auslandseinsätzen für den Katastrophenschutz na türlich bin ich was Elektronik angeht etwas eingerostet aber so einige Grundlagen kenne ich immer noch .Und habe mir die Bücher vom Chef schon zugelegt und auch das Schaltungstechnik Buch von Franzi das hier im Forum vorgestelt wurde . Ich will ja nicht unfreundlich sein aber ich frage halt mal nach wenn ich eine Schaltung baue und schaue auch hier nur Sporadisch mal vor bei .
Die Preise für die Trafos sind doch io da erst letzten Monat bei Reichelt gekauft nur halt fehlkauf .Kann sie aber auch wiedr Rausnehmen da mit sich einige leute nicht auf die Füße getreten fühlen.
Grüße Olaf
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon alterhase » 23.09.2017, 19:25

Wie Topas bereits gesagt hat: ...niemand erwartet sofortige Antwort.

Aber sieh doch mal die andere Seite.
...da bemüht man sich, dir zu helfen und weiß dann nichteinmal ob es sinnvoll war.
...ob es verstanden wurde,
...ob es hilfreich war,
...oder ob man einfach nur den Deppen gemacht hat.

hmmm?
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon olaf42 » 24.09.2017, 08:33

Moin Moin!
Also da zu kann ich nur sagen deine Antworten haben mir Weiter geholfen noch mal Danke .
Nur mit dem Netzteil hier im Thema bin ich noch nicht weiter . Weil es läuft ja so wie ich es Wollte nur das mit dem was mein Bekannter meinte mit dem Umschalten verstehe ich nicht da ich eigentlich nur mit dem 1 Kohm grob bis 10 Volt hochregle wenn ich den mal schnell eine Spannung brauche die bei 10 volt liegen soll ansonsten schalte ich von anfang an auf Fein undregele mir die Spannung so wie ich sie brauche .
Aber vieleicht habe ich da auch einen gedanken fehler drin den ich kann ja nur das eine oder das andere schalten beide zu sammen gehen nicht .
Grüße Olaf
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon alterhase » 24.09.2017, 17:23

Währent des Umschaltens gibt es einen kurzen Moment wo weder das eine noch das andere Poti aktiv ist. siehe Aufbau eines Wippschalters klickmich in diesem Sekundenbruchteil geht die Ausgangsspannung des LM317 auf den Maximalwert. ...ich denke, das hat dein Bekannter gemeint.
Abhilfe schafft ein Elko vom Adj Pin. gegen GND und eine Entladediode an Out Auch die Schutzdiode über dem LM317 solltest einbauen. klickmich

Der Kühlkörper ist mEn. viel zu klein dimensioniert. bei kleiner Ausgangsspannung und großem Strom muß der LM317 eine gewaltige Leistung verbraten.

Angenommen: Die Ladespannung des Siebelkos ist 35V, die Ausgangsspannung des Netzteils soll 2V sein der Strom 0,5A so muss der LM317 Vin-Vout*Iout 35-2*0,5 = 16,5 W in Wärme verwandeln und der Kühlkörper muß diese abführen ohne dass die LM317 Innereien zu heiss werden.

Da solltest das Datenblatt und ein Kühlkörperberechnungsprogramm zu Rate ziehen.
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon Tim Sasdrich » 24.09.2017, 18:12

Argh, dieser alterhase!!11!elf! Da will man seinen Post absenden und der war mal wieder schneller... :twisted:
Aber nun hab ich den Beitrag schon getippt, jetzt wird er auch gepostet.


Das Problem ist das Funktionsprinzip des Umschalters. Mechanisch bedingt kann er nicht gleichzeitig die 1. Verbindung trennen und die 2. Schließen.

Möglichkeit 1: Er trennt erst die 1. Verbindung, hat kurz nichts verbunden und verbindet dann die 2. Verbindung.
Möglichkeit 2: Er verbindet erst die 2. Verbindung, hat kurz beides verbunden und trennt dann die 1. Verbindung.

Je kleiner der Widerstand zwischen ADJUST und GND ist, desto kleiner ist die Ausgangsspannung und umgekehrt.
Parallelgeschaltete Widerstände haben einen noch kleineren Wert als der kleinste davon.

=> Bei Möglichkeit 2 bricht dir die Spannung während dem Umschalten kurz ein, bei Möglichkeit 1 ist der Widerstand jedoch kurzzeitig (nahezu) unendlich, die Spannung schießt in die Höhe.
Dein Schalter ist (wie bereits im Bild von alterhase zu sehen) Möglichkeit 1.

Stellst du beide Potis auf 5 V, und schälst um, sollte theoretisch nichts passieren, diese kurzzeitige Spannungsspitze könnte dir aber dennoch den angeschlossenen Verbraucher zerschießen. Wird S3 während dem Umschalten ausgeschaltet und danach etwas gewartet, sollte es klappen. Es können sich aber C3 und C4 aufladen wie wohl der LM317 auf die plötzlich zu hohe Spannung am Ausgang reagiert?

Der LM317 möchte laut Datenblatt max. 40 V zwischen Ein- und Ausgang. 1,25 V ist deine minimale Ausgangsspannung. 30V~ liefert dein Trafo. Wechselspannung wird als Effektivwert angegeben, gleichgerichtet sind es also rechnerisch 30V*sqrt(2) = 42,426 V bzw. ca. 41 V wenn man noch 0,7 V Für die Dioden des Gleichrichters abzieht. Das ist sehr knapp an der Grenze. Vermutlich liegt die Leerlaufspannung des Trafos jedoch über 30 V und die Dioden leiten schon knapp vorher, wodurch du bei minimaler Ausgangsspannung diese Grenze ziemlich sicher überschreitest.

Das Messinstrument hätte ich vor S3 gehängt, um die Spannung einstellen zu können, bevor die Last angehängt wird.

Dass der Kühlkörper in einem geschlossenen Gehäuse so richtig gut funktioniert bezweifle ich etwas.

Alterhase hatte bereits beim Verstärkernetzteil angemerkt, dass 230 V doppelt isoliert sein sollten usw., was ich hier wieder nicht sehe.

Normalerweise solltest du die Forumsregeln gelesen haben, in denen steht:
Chef hat geschrieben:Bei Schaltungen die eine Betriebsspannung über Schutzkleinspannung über 48 V (Schutzkleinspannung) benötigen, ist der Hinweis anzubringen dass die Arbeiten an diesen Schaltungsteilen nur von Fachleuten übernommen werden dürfen.
Der hat bisher auch gefehlt.
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon alterhase » 24.09.2017, 19:19

Hab grad bei Reichelt nach einem 30VA Trafo mit 30V gesucht. Habe nur einen Typ mit 2x15V gefunden. Der hat eine Leerlaufspannung von 2x 17,2 V das macht dann rechnerisch nach erfolgter Gleichrichtung etwa 48,65 VDC ...ok, bei Brückengleichrichtung kann man mit 1,4 bis 1,8 V Spannungsverlust rechnen (sind ja immer 2 Diodenstrecken beteiligt) also bleiben etwas mehr als 47 VDC. Muss man aufbauen und messen ...würd mich nicht wundern, wenn da ein runder 50er anrollt. 10% Überspannung im Netz sind auch einzurechnen.

Aber wir kennen @olafs Trafo nicht. ...vielleicht hat der einen Mittelzapf und man könnte für den Bereich 1,25 bis 10V nur die eine 15V AC Wicklungshälfte verwenden. ...in der Stellung bis 30V dann beide Wicklungshälften. Dann aber einen Fußpunktwiderstand beim entsprechenden Poti damit man nicht unter zB. 9V regeln kann.

Was wir dann beim Zurückschalten mit der Elkoladung machen? ... ob beten hilft? :roll:
Besser wären 2 getrennte Netzteile.

Beim Messgerät würde ich den Messbereich mitschalten 10V / 30V (besser 50V wegen der Skalierung außerdem bei einem 10k Poti kommst du deutlich über 50V klickmich) und natürlich auch so wie Tim schrieb vor den Schalter legen.
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon Tim Sasdrich » 25.09.2017, 03:17

Ok, es scheint sich laut Bild um einen 24 V-Trafo zu handeln (VC 16/1/24), der demnach 29,6 V Leerlaufspannung hat. Dann passt das gerade so.

Wie 30 V, 1 A mit einem 16 VA-Trafo möglich sind, verstehe ich noch nicht ganz. Negative Verluste? Doch wieder das Beten? Oder es ist entweder 30 V oder 1 A (auch wenn der Trafo bei Reichelt mit nur 666 mA angegeben ist)? Für 25 V, 1 A würde der Trafo vermutlich noch genug Energie liefen, aber da er nicht dafür ausgelegt ist, besteht denke ich Brandgefahr (durch Überlastung). Der Trafo ist nicht kurzschlussfest und scheint auch keine Temperatursicherung integriert zu haben. Seine maximale Umgebungstemperatur sollte 40°C nicht überschreiten, der LM317 riegelt erst ab, wenn er intern 125 °C erreicht hat. Die Wärme des vermutlich zu kleinen Kühlkörpers kann aus dem Gehäuse auch nicht so leicht entweichen. Ich glaube, da sollten zur eigenen Sicherheit (sowie der der Nachbarn usw.), die Grundlagen dringend nochmal aufgefrischt werden.
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Re: Labornetzteil selber gebaut 30 V 1 A

Beitragvon alterhase » 25.09.2017, 09:01

Wir wollen ja die Freude am Basteln nicht verderben.

16VA 24V
Dann passts mit der Spannung eh.
...es müssen nur die Eckdaten des fertigen NTs korrigiert werden von 30V/1A auf 24V/0,5A das ist für den Bastlerbedarf ohnehin mehr als ausreichend.

Waren halt nur "Chinaware Prospektangaben". :mrgreen:

Änderungsvorschläge:
:idea: Großen Kühlkörper an die Rückseite des Gehäuses. LM317 isoliert aufsetzen.
:idea: Kühlkörper GNDen. 100nF Kondensatoren an den LM317 bringen wegen Schwingen.
:!: Netzleitungen sanieren :!: Einem E-Techniker zur Prüfung vorlegen.
:idea: Eine träge Sicherung einsetzen die grad noch den Einschaltstromstoss verträgt. 63mA 100mA ? Der Trafo ist eh selbstverlöschend 8)
:idea: Test, ob Sicherung bei kurzgeschlossenen Ladekondensator auch binnen wenigen Sekunden anspricht und der Gleichrichter das sicher überlebt.

Niemals Selbstbaugeräte aus der Hand geben oder unbeaufsichtigt betreiben.
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